• IT-Karriere:
  • Services:

Kleine Fächer auf Chips sollen Hitze vertreiben

Motorlose Fächer sollen stromsparend für leise Luftbewegung sorgen

Forscher an der US-amerikanischen Purdue University, darunter ein Student, der mittlerweile zur TU-Dresden gewechselt ist, entwickeln derzeit winzige Lüfter, die in Form von winzigen wackelnden Fächern künftige Notebooks und andere mobile Geräte kühlen sollen.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Lüfter sollen Hitze durch eine kleine aus Metall oder Mylar bestehende Schaufel wegfächeln, die vor und zurück schwingt. Die Schaufeln werden durch piezoelektronische Keramikelemente angetrieben, die sich abhängig von der elektrischen Spannung abwechselnd ausdehnen und zusammenziehen.

Inhalt:
  1. Kleine Fächer auf Chips sollen Hitze vertreiben
  2. Kleine Fächer auf Chips sollen Hitze vertreiben

Dabei sind piezoelektronische Lüfter nichts Neues, sie wurden bereits 1970 entwickelt und als Einzelstücke gefertigt, galten jedoch als recht lautstark. Die Purdue-Forscher versprechen jedoch, dass ihre Minifächer nahezu lautlos arbeiten.

Da die Minifächer ohne magnetischen Motor und aufwendige Mechanik auskommen, sollen sie nicht nur weniger elektromagnetische Störungen verursachen, sondern darüber hinaus nur einen Bruchteil der Energie verbrauchen, die ein herkömmlicher Rotationslüfter benötigt. Die Forscher nennen eindrucksvolle Zahlen: Ihre Fächer benötigen lediglich 2 Milliwatt, anstelle von 300 Milliwatt bei konventionellen Lüftern.

Die Fächer sollen jedoch herkömmliche Lüfter und insbesondere Kühlkörper nicht ersetzen, sondern ergänzen. Da sie kleiner als ihre rotierenden Kollegen sind, sollen sie auch dort für Luftzirkulation sorgen, wo sonst Windstille herrscht. In Experimenten konnten die zusätzlich platzierten Fächer die Temperatur innerhalb eines Notebooks um bis zu 8 Grad Celsius gesenkt werden, so Suresh Garimella, außerordentlicher Professor für Maschinenbau an der Purdue University.

Stellenmarkt
  1. ADG Apotheken-Dienstleistungsgesellschaft mbH, Regensburg
  2. ADAC e.V., München

Allerdings müssen verschiedene Faktoren berücksichtigt werden, um eine optimale Kühlleistung zu erreichen. So sollen sich sowohl die Platzierung, die Größe, die Wackelfrequenz als auch das Verhältnis von Keramikelement und Schaufel auswirken. Sie bestimmen, wie weit sich die Schaufel bewegt, wie groß der erzeugte Luftstrom ist und welche komplizierten Strömungsmuster erzeugt werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Kleine Fächer auf Chips sollen Hitze vertreiben 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

Dynamite 16. Dez 2001

Wenn alle nur auf GIGA und MEGA achten, dann ist es doch normal. Leistungfähige Hightech...

andirola 15. Dez 2001

Auf der einen Seite wird Energie verheizt und dann wieder ein kleines bischen davon...


Folgen Sie uns
       


Gesichtertausch für Videokonferenzen mit Avatarify - Tutorial

Wir erklären, wie sich das eigene Gesicht durch ein beliebiges animiertes Foto ersetzen lässt.

Gesichtertausch für Videokonferenzen mit Avatarify - Tutorial Video aufrufen
Kryptographie: Die europäische Geheimdienst-Allianz Maximator
Kryptographie
Die europäische Geheimdienst-Allianz Maximator

Mit der Maximator-Allianz haben fünf europäische Länder einen Gegenpart zu den angelsächsischen Five Eyes geschaffen.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Security Bundestagshacker kopierten Mails aus Merkels Büro
  2. Trumps Smoking Gun Vodafone und Telefónica haben keine Huawei-Hintertür
  3. Sicherheitsforscher Daten durch Änderung der Bildschirmhelligkeit ausleiten

Echo Auto im Test: Tolle Sprachsteuerung und neue Alexa-Funktionen
Echo Auto im Test
Tolle Sprachsteuerung und neue Alexa-Funktionen

Im Auto ist die Alexa-Sprachsteuerung noch praktischer als daheim. Amazon hat bei Echo Auto die wichtigsten Einsatzzwecke im Fahrzeug bedacht.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Echo Auto Amazon bringt Alexa für 60 Euro ins Auto
  2. Echo Flex mit zwei Modulen im Test Gut gedacht, mäßig gemacht
  3. Amazon Zahlreiche Echo-Modelle nicht mehr bis Weihnachten lieferbar

Außerirdische Intelligenz: Warum haben wir noch keine Aliens gefunden?
Außerirdische Intelligenz
Warum haben wir noch keine Aliens gefunden?

Seit Jahrzehnten gucken wir mit Teleskopen tief ins All. Außerirdische haben wir zwar bisher nicht entdeckt, das ist aber kein Grund, an ihrer Existenz zu zweifeln.
Von Miroslav Stimac


      •  /