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Barrierefreies Internet auch im Interesse der Wirtschaft

Nutzung der neuen Informationstechnologien für Behinderte ermöglichen

Die Aktion "Internet ohne Barrieren", die das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Rahmen der Kampagne "Internet für alle" durchgeführt hat, ging am 13. Dezember 2001 mit einem Treffen der Unternehmer-, Arbeitgeber-Verbände und Behinderten-Selbsthilfeverbände in Berlin zu Ende. Im Mittelpunkt der Gesprächsrunde im Ministerium stand ein Austausch der Erfahrungen beim Aufbau behindertengerechter, also barrierefreier Internet-Angebote in der Wirtschaft.

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Das Bundeswirtschaftsministeriums unterstützt mit seinen Aktionen nachhaltige Schritte auf dem Weg, jeden Bürger, jeden Haushalt und jede Schule, jedes Unternehmen und auch die Verwaltungen ins Internet zu führen. Gleichzeitig sollen die Webangebote so gestaltet werden, dass sie barrierefrei von jedermann abgerufen werden können. Die politische Bedeutung des Themas "Chancengleichheit im Netz" wird als sehr hoch eingestuft, denn gerade die umfassende Durchdringung von Wirtschaft und Gesellschaft mit den neuen Informations- und Kommunikations-Techniken ist eine der zentralen Voraussetzungen für die globale Wettbewerbsfähigkeit eines Landes sowie für die Beschäftigungsentwicklung.

Ein Sprecher des BMWi: "Mit der wichtigen Aktion 'Internet ohne Barrieren' wollen wir einen Beitrag dafür leisten, Menschen mit Behinderungen mehr als bisher für eine Nutzung der neuen Informationstechnologien zu gewinnen." Denn obwohl gerade diese Zielgruppe in besonderem Maße von der technischen Entwicklung profitieren könne, bestünden immer noch erhebliche Zugangs- und Nutzungsbarrieren für behinderte Menschen, z. B. schlechte Lesbarkeit und Navigation auf Grund unsachgemäßer Programmierung und Gestaltung.

"Wir wollten herausfinden, welche Erwartungen von Menschen mit Behinderungen an das Internet gestellt werden und dabei die wesentlichen Barrieren aus Sicht der tatsächlich Betroffenen identifizieren", so die Erwartungshaltung des BMWi. Über 3.300 Menschen hätten sich an der Umfrage beteiligt, 600 von ihnen allein über das Internet.

Das Bundeswirtschaftsministerium will nun helfen, die Umfrageergebnisse möglichst rasch zusammen mit den Wirtschaftsverbänden und Behinderten-Selbsthilfeverbänden in praktische Maßnahmen umzusetzen. Im Zusammenhang mit dem im Frühjahr 2002 anstehenden "Gleichstellungsgesetz" setzt das Bundeswirtschaftsministerium darauf, dass die Wirtschaft ein hohes Eigeninteresse daran hat, ein "barrierefreies" Internet zu gestalten. Denn immerhin handele es sich bei Menschen mit Behinderungen um eine gesellschaftlich bedeutende Zielgruppe.

Schließlich gehe es bei den "Barrieren" überwiegend nicht um unlösbare technische Fragen, sondern zumeist um die Unwissenheit der Anbieter. Das Ministerium kündigte an, es werde deshalb bis Februar 2002 unter Zugrundelegung der Umfrageergebnisse eine Broschüre mit Informationen darüber veröffentlichen, was ein Internet-Anbieter tun muss, um behindertengerechte Web-Angebote zu erstellen.


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