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Xerox lagert Palo Alto Research Center aus

Schaffung eines unabhängigen, innovativen Forschungszentrums

Xerox hat im Zuge seiner Restrukturierung nun die Auslagerung seines renommierten Palo Alto Research Center (PARC) angekündigt. PARC soll in Zukunft als eigenständiges Unternehmen agieren, das auch Partnerschaften eingehen kann. Allerdings wird Xerox weiterhin Zugriff auf die entwickelten Technologien erhalten.

Bereits im letzten Jahr kündigte Xerox an, dass man strategische, nicht-konkurrierende Partner für PARC suche. Nun gab Xerox bekannt, dass man bereits aktiv mit potenziellen Investoren im Gespräch ist.

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Das neue Unternehmen soll seine Arbeit im Januar 2002, vorerst als hundertprozentige Tochter von Xerox, aufnehmen. In dieser Struktur soll das innovative PARC eine Fülle von Erfindungen generieren, die Xerox und künftigen Investoren neue Möglichkeiten für kommerzielle verwertbare Produkte eröffnen.

"Die derzeitige PARC Organisation wird der Kern eines neuen Unternehmens sein, aber wir versuchen es, um Unternehmensführung und Management-Funktionen zu erweitern", erklärt Hervé Gallaire, Präsident der Xerox Innovation Group. "Wir haben ein Modell entwickelt, das die Kultur und innovative Kapazität von PARC erhält."

Xerox erwartet, dass die PARC-Angestellten nach dem ersten Jahr von Xerox zum neuen Unternehmen wechseln werden. Der Posten des Chief Executive Officer ist noch vakant.

Palo Alto Research Center
Palo Alto Research Center

PARC wurde 1970 gegründet, ist eines von sieben weltweiten Xerox-Forschungszentren und hat mit zahlreichen wichtigen Erfindungen die Computerwelt geformt, direkt und indirekt. Die Schöpfungen der PARC-Mitarbeiter umfassen beispielsweise den ersten Personal Computer, die erste grafische Benutzeroberfläche und den ersten Laserdrucker. Derzeit arbeitet PARC unter anderem an einer umfassenden Wissens- und Dokumentenverwaltung für Computernetze, Netzwerk-Betriebssystemen und intelligenten Materialien für viele Bereiche der Wirtschaft.

Kritiker werfen Xerox vor, dass viele Erfindungen der PARC-Denker - mit Ausnahme des Laserdruckers - nicht kommerziell ausgenutzt, sondern eher von anderen Unternehmen wie IBM, Apple und Microsoft aufgegriffen wurden. Mit der Auslagerung und dem Aufnehmen von Investoren könnte sich das ändern.


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