SONICblue will TiVo wegen Patentverletzung verklagen

Einstellung von Produkten mit Digitalvideorekorder-Fähigkeiten gefordert

Nachdem SONICblue ein wichtiges Patent für seine ReplayTV-Digitalvideorekorder (DVR) bewilligt wurde, nimmt das kürzlich selbst durch die Medienkonzerne angegriffene Unternehmen nun seinen Konkurrenten TiVo ins Visier. TiVos Set-Top-Boxen mit DVR-Funktionalität sollen geistiges Eigentum von SONICblue verletzen.

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Mit einer noch einzureichenden Klage will SONICblue verhindern, dass TiVo die betroffenen Produkte weiterhin verkauft und darüber hinaus eine Entschädigung zahlt. Interessant ist in dem Zusammenhang, dass zumindest NBC als einer der gegen SONICblue klagenden Medienkonzerne an TiVo beteiligt ist.

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SONICblue-CEO Ken Potashner will die eigenen Technologien in Lizenz vergeben. "In Fällen, in denen Unternehmen keine Partnerschaft mit uns eingehen, werden wir überprüfen, ob eine aggressive Verteidigung unseres geistigen Eigentums nötig ist", betont Potashner. Da die Klage laut Pressemitteilung noch nicht beim Gericht eingereicht wurde, scheint man TiVo erstmal die Pistole auf die Brust setzen und damit zu Lizenzverhandlungen zwingen zu wollen. Es dürfte sich bald zeigen, ob weitere Konkurrenten verklagt werden sollen.

SONICblue ist - dank der Übernahme von ReplayTV - einer der Pioniere der DVR-Entwicklung. Seit Anfang Dezember liefert SONICblue in den USA mit dem ReplayTV 4000 einen eigenen Digitalvideorekorder aus. Ob und wann das Gerät auch in Deutschland erhältlich sein wird, konnte SONICblue Deutschland auf Anfrage noch nicht sagen.

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