Calling-Card-Anbieter legen Beschwerde gegen Telekom ein

RegTP soll Aufschlag für Gespräche aus Telefonzellen prüfen

Die Vereinigung der Telefonkarten-Anbieter Deutschlands e.V. (VTKA) legt offiziell Beschwerde bei der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) wegen Diskriminierung durch die Deutsche Telekom AG ein. Grund: Seit Dezember 2001 sind Verbindungen aus öffentlichen Telefonzellen zu anderen Telefon-Dienstleistern oder Netzanbietern seitens der Telekom zu so genannten Freephone-Nummern (0800) mit einem hohen Zuschlag belegt.

Artikel veröffentlicht am ,

Der Ex-Monopolist verlangt von den Telefonnetzanbietern oder Dienstleistern pro Verbindungsminute eine zusätzliche Gebühr von 0,1659 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer.

Stellenmarkt
  1. Mitarbeiter (m/w/d) für den Bereich Information und Kommunikation
    Stadt Gerlingen Hauptamt, Gerlingen
  2. IT Administrator (m/w/d)
    Delta Energy Systems (Germany) GmbH, Teningen
Detailsuche

Mit Calling Cards konnten Verbraucher bisher einen Netzanbieter ihrer Wahl oder einen Dienstleister über jedes öffentliche Telefon mittels einer kostenlosen Einwahlnummer (Vorwahl 0800) erreichen. Die Einführung einer Zusatzgebühr führe nun zwangsläufig zu einer Verteuerung, da die Mitbewerber die zusätzliche Gebühr auf den Endkundenpreis umlegen müssen, so der VTKA.

Durch die erhobene Payphone-Access-Charge (PAC) versuche die DTAG mit nicht marktkonformen Methoden, verloren gegangene Gesprächsumsätze zurückzugewinnen und somit den Wettbewerb einzuschränken, so der Vorwurf des Verbands.

"Die DTAG soll doch bitte mit marktwirtschaftlichen Mitteln den Mitbewerbern beweisen, ob ihre Leistungen und Produkte den Verbraucher überzeugen. Wieder mal zeigt sich, dass es scheinbar nur auf der juristischen Ebene möglich ist, sich gegen die offensichtliche Subventionierung der eigenen Produkte wie der Chip-Telefonkarte und der T-Card gegenüber dem Wettbewerber zu behaupten. Aus anderen europäischen Ländern wissen wir, dass der Wettbewerb sich längst zu Gunsten der Calling Card entwickelt hat. Genau dies versucht die DTAG in Deutschland mit einem in der Höhe ungerechtfertigten Zusatzentgelt zu verhindern", so Olaf Taupitz, Vorsitzender des VTKA.

Golem Akademie
  1. C++ Programmierung Basics: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    13.–17. Dezember 2021, virtuell
  2. Cloud Computing mit Amazon Web Services (AWS): virtueller Drei-Tage-Workshop
    14.–16. Februar 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Aktuell zählen 15 Unternehmen zu den Mitgliedern des VTKA, die rund 40 Prozent des Umsatzes im deutschen Calling-Card-Markt repräsentieren.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Ullrich 17. Dez 2001

Wo genau gibt's phonepass (für gespräche vom handy ins festnetz; 0,18 dm p./m.)? Haben...

fidelchen 17. Dez 2001

in diesem bereich gibt es zahlreiche anbieter von calling cards. ich persönlich bevorzuge...

Ullrich 15. Dez 2001

Verschiedene Anbieter verkaufen PREPAID-Cards, die über 0800-Nummern angewählt werden, z...

dissikus 12. Dez 2001

Ich wusste bis jetzt noch nicht, dass man an Telefonzellen auch andere Anbieter als die...

Ullrich 11. Dez 2001

Leider habe ich noch nicht einml rausbekommen, wie die Zusatzgebühr überhaupt bezahlt...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Prozessoren
Intel lagert zehn Jahre alte Hardware in geheimem Lagerhaus

Tausende ältere CPUs und andere Hardware lagern bei Intel in einem Lagerhaus in Costa Rica. Damit lassen sich Probleme exakt nachstellen.

Prozessoren: Intel lagert zehn Jahre alte Hardware in geheimem Lagerhaus
Artikel
  1. Zu wenig Triebwerke: Musk warnt vor SpaceX-Pleite
    Zu wenig Triebwerke
    Musk warnt vor SpaceX-Pleite

    Elon Musk sieht sich der nächsten "Produktionshölle" ausgesetzt. Dieses Mal stockt die Fertigung im Raumfahrtunternehmen SpaceX.

  2. 470 - 694 MHz: Streit um DVB-T2 und Veranstalterfrequenzen spitzt sich zu
    470 - 694 MHz
    Streit um DVB-T2 und Veranstalterfrequenzen spitzt sich zu

    Nach dem Vorstoß von Baden-Württemberg, einen Teil des Frequenzbereichs an das Militär zu vergeben, gibt es nun Kritiken daran aus anderen Bundesländern.

  3. Fleet: Jetbrains bringt neuen leichtgewichtigen Editor
    Fleet
    Jetbrains bringt neuen leichtgewichtigen Editor

    Die IDE-Spezialisten von Jetbrains reagieren auf den Druck durch Visual Studio Code. Zudem gibt es nun Remote-Entwicklung.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Nur noch heute: Bis zu 75% auf Switch-Spiele • AOC 31,5" WQHD 165Hz 289,90€ • Gaming-Sale bei MediaMarkt • G.Skill 64GB Kit DDR4-3800 319€ • Bis zu 300€ Direktabzug: u. a. TVs, Laptops • WD MyBook HDD 18TB 329€ • Switch OLED 359,99€ • Xbox Series S 275,99€ [Werbung]
    •  /