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Test: PalmOS-PDA Handspring Visor TCM Edition von Tchibo

Tchibo bringt Visor Neo unter anderem Namen exklusiv nach Deutschland

Seit einer Woche bietet Tchibo den Handspring Visor TCM Edition in allen Tchibo-Filialen an. Das Gerät entspricht dem Visor Neo von Handspring, der zunächst gar nicht nach Deutschland kommen sollte. Der Visor Neo ähnelt dem Visor Pro, besitzt aber nur 8 MByte RAM und wird von Batterien statt von einem Akku angetrieben.

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Visor TCM Edition
Visor TCM Edition
Als Handspring den Visor Pro mit 16 MByte RAM angekündigt hat, erschien auf dem amerikanischen Markt auch ein 8-MByte-Modell namens Visor Neo, das Tchibo nun exklusiv in Deutschland unter dem Namen Visor TCM Edition verkauft. Handspring selbst will sich in Deutschland aus dem Markt der Einsteiger-PDAs zurückziehen und wird den Visor Neo selbst nicht anbieten. Bis auf wenige Kleinigkeiten gleicht der Visor TCM Edition dem Visor Pro, er besitzt nur eine andere Gehäusefarbe, weniger Speicher und verwendet Batterien statt einem Akku.

Der Visor TCM Edition nutzt das von Handspring frisierte PalmOS in der Version 3.5.2H3, das in ähnlicher Ausstattung auch im Visor Pro steckt. Allerdings muss die Tchibo-Ausführung mangels Lade-LED auf den stillen Alarm verzichten, kennt aber immerhin den Schnellzugriff auf das Adressbuch, was erstmals im Visor Edge implementiert wurde. Das ermöglicht den Zugriff auf Adressdaten, ohne den Stift bemühen zu müssen, weil alle wichtigen Befehle auf den Hardware-Tasten liegen. Handspring bietet damit immer noch kein Gerät mit PalmOS 4.x an, allerdings entspricht die Version 3.5.2H3 der aktuellen Fassung von Palm in weiten Teilen.

Natürlich bringt der Visor TCM Edition die Handspring-typische Sonderausstattung mit, die aus einem erweiterten Kalender auf Basis von Datebk3 mit Jahresansicht und verbesserter Wochenübersicht, einem Zeitzonen-Programm sowie einem verbesserten Taschenrechner mit zahlreichen Umrechnungsmöglichkeiten besteht. In den Kalender lassen sich auf Wunsch auch Aufgaben in die Terminübersicht einbinden. Wie bei Handspring-PDAs üblich, besitzt auch der Visor TCM Edition kein Flash-ROM und lässt sich so nicht ohne weiteres mit einer neue PalmOS-Version bestücken.

Mit Springboard-Modul
Mit Springboard-Modul
Die rauchige Plastik-Ummantelung des Visor TCM Edition beherbergt einen 33 MHz schnellen Dragonball-Prozessor, 8 MByte RAM, einen 16-Graustufen-Touchscreen mit einer Auflösung von 160 x 160 Pixeln und den Visor-typischen Springboard-Steckplatz, um den PDA um Zusatz-Funktionen oder mehr Speicher zu erweitern. Manches Zubehör wird an die untere Anschlussleiste angeschlossen, was mit dem Visor TCM Edition auch kein Problem darstellt. Bei der Software-Installation kann aber die ungewöhnliche Namensgebung zu Problemen führen. Denn die Installation fragt das gekaufte Modell ab, listet aber keinen Visor TCM Edition, sondern nur einen Visor Neo, dem das Tchibo-Modell ja entspricht. Da das über die mitgelieferten Informationen nicht ersichtlich wird, können Einsteiger hier leicht in Verzweiflung geraten.

Das Display liefert eine gute Lesbarkeit, erreicht aber nicht ganz die Qualitäten des vorzüglichen Bildschirms vom Palm m500. Wie bei vielen aktuellen PalmOS-Modellen auch nutzt das Tchibo-Modell die gleiche mangelhafte Hintergrundbeleuchtung. Diese bietet nur eine inverse Ausleuchtung, was dazu führt, dass sie im Dämmerlicht keinerlei Wirkung zeigt, wodurch das Gerät in solchen Situationen unbedienbar wird und die Beleuchtung erst bei totaler Finsternis wieder hilft. Allerdings kann man dann das Graffiti-Feld nicht mehr erkennen, weil dieses unbeleuchtet bleibt.

Test: PalmOS-PDA Handspring Visor TCM Edition von Tchibo 

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B 30. Dez 2001

Zum Anschauen und Bearbeiten von MS-Word und MS-Excel Dateine, auf dem PDA eignet sich...

H.-D. Meyer 18. Dez 2001

Hallo, ich suche für den Handspring Visor TCM Edition von Tchibo ein Software-Programm...

Wolfgang Bode 15. Dez 2001

Wer kann mir sagen, wie ich den Visor von Tchibo mit dem Lotus Organizer 6.0...

S-DAU 06. Dez 2001

Danke !!!!!!!!!!!!!!!

palme 06. Dez 2001

Jo, lighthack gibt, iss echt praktisch, benötigt hackmaster einfach mit google...



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