Abo
  • Services:

uServ: Web Hosting und Content Sharing für die Massen

IBM testet intern Peer-to-Peer-Tool uServ

Mit dem internen Projekt uServ haben einige Mitarbeiter von IBMs Almaden Research Center ein innovatives Web Hosting und Content Sharing Tool entwickelt. Dies ermöglicht es Mitarbeitern, im weltweiten Intranet von IBM Dateien auf einfache Weise auszutauschen und den eigenen Desktoprechnern zum Web-Server zu machen. Doch uServ ist mehr als ein einfacher "Personal Webserver".

Artikel veröffentlicht am ,

Das in Java geschriebene Tool basiert auf herkömmlichen Web-Protokollen wie HTTP und DNS und kommt ohne proprietäre Erweiterungen aus. Zudem erlaubt es auch den Zugriff auf Dateien hinter Firewalls und hält diese auch dann verfügbar, wenn der Rechner nicht im Netz oder ausgeschaltet ist.

Stellenmarkt
  1. B&R Industrial Automation GmbH, Essen
  2. Stadtwerke München GmbH, München

Nachdem das uServe-Tool heruntergeladen und installiert wurde, weist es jedem User eine eigene Domain auf Basis der E-Mail-Adresse zu. Zudem wird ein öffentliches Verzeichnis mit einer ersten Webseite erstellt sowie ein privater Ordner angelegt. Dateien im öffentlichen Verzeichnis können nun von jedem anderen User im Intranet mittels eines Webbrowsers heruntergeladen werden. Der Zugriff erfolgt über die zugeordnete Domain, die auch in Verbindung mit dynamisch vergebenen IP-Adressen funktioniert.

Um die freigegebenen Daten auch dann verfügbar zu haben, wenn der Rechner des entsprechenden Users nicht im Netz hängt, bietet uServ ein Replikationssystem. Dabei können die über uServ zur Verfügung gestellten Daten auf anderen uServ-Rechnern gespiegelt werden, sofern diese das erlauben. Einmal eingestellt erfolgt die Replikation transparent, sowohl für den User, der die Daten anbietet, als auch für den, der auf diese Daten zugreifen will.

Usern, deren Rechner nicht auf eingehende Verbindungen auf Port 80 reagiert, z.B. da sie hinter einer Firewall sitzen, die dies unterbindet, bietet uServ ein so genanntes "Peer-to-Peer Proxying". Sofern benötigt, sucht sich der uServ einen Proxy-Partner, dessen Rechner eingehende Verbindungen auf Port 80 akzeptiert und stellt eine Verbindung zwischen den Rechnern her. Dann nimmt der Proxy-Partner die eingehenden Verbindungen auf Port 80 für den uServ-Nutzer an und leitet den Traffic weiter. Wie auch bei der Replikation ist das Peer-to-Peer-Proxying vollkommen transparent für den User.

Derzeit läuft uServ im IBM Intranet mit etwa 1800 Usern, von denen etwa 500 bis 600 aktiv sind. Ob IBM die Software auch Dritten anbieten wird, steht derzeit aber offenbar noch in den Sternen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. 1.299,00€

Folgen Sie uns
       


Fallout 76 - Fazit

Fallout 76 ist in vielerlei Hinsicht nicht wie seine Vorgänger. Warum, erklären wir im Test-Video.

Fallout 76 - Fazit Video aufrufen
Resident Evil 2 angespielt: Neuer Horror mit altbekannten Helden
Resident Evil 2 angespielt
Neuer Horror mit altbekannten Helden

Eigentlich ein Remake - tatsächlich aber fühlt sich Resident Evil 2 an wie ein neues Spiel: Golem.de hat mit Leon und Claire gegen Zombies und andere Schrecken von Raccoon City gekämpft.
Von Peter Steinlechner

  1. Resident Evil Monster und Mafia werden neu aufgelegt

Mars Insight: Nasa hofft auf Langeweile auf dem Mars
Mars Insight
Nasa hofft auf Langeweile auf dem Mars

Bei der Frage, wie es im Inneren des Mars aussieht, kann eine Raumsonde keine spektakuläre Landschaft gebrauchen. Eine möglichst langweilige Sandwüste wäre den beteiligten Wissenschaftlern am liebsten. Der Nasa-Livestream zeigte ab 20 Uhr MEZ, dass die Suche nach der perfekten Langeweile tatsächlich gelang.

  1. Astronomie Flüssiges Wasser auf dem Mars war Messfehler
  2. Mars Die Nasa gibt den Rover nicht auf
  3. Raumfahrt Terraforming des Mars ist mit heutiger Technik nicht möglich

Drahtlos-Headsets im Test: Ohne Kabel spielt sich's angenehmer
Drahtlos-Headsets im Test
Ohne Kabel spielt sich's angenehmer

Sie nerven und verdrehen sich in den Rollen unseres Stuhls: Kabel sind gerade bei Headsets eine Plage. Doch gibt es so viele Produkte, die darauf verzichten können. Wir testen das Alienware AW988, das Audeze Mobius, das Hyperx Cloud Flight und das Razer Nari Ultimate - und haben einen Favoriten.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Sieben Bluetooth-Ohrstöpsel im Test Jabra zeigt Apple, was den Airpods fehlt
  2. Ticpods Free Airpods-Konkurrenten mit Touchbedienung kosten 80 Euro
  3. Bluetooth-Ohrstöpsel im Vergleichstest Apples Airpods lassen hören und staunen

    •  /