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uServ: Web Hosting und Content Sharing für die Massen

IBM testet intern Peer-to-Peer-Tool uServ

Mit dem internen Projekt uServ haben einige Mitarbeiter von IBMs Almaden Research Center ein innovatives Web Hosting und Content Sharing Tool entwickelt. Dies ermöglicht es Mitarbeitern, im weltweiten Intranet von IBM Dateien auf einfache Weise auszutauschen und den eigenen Desktoprechnern zum Web-Server zu machen. Doch uServ ist mehr als ein einfacher "Personal Webserver".

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Das in Java geschriebene Tool basiert auf herkömmlichen Web-Protokollen wie HTTP und DNS und kommt ohne proprietäre Erweiterungen aus. Zudem erlaubt es auch den Zugriff auf Dateien hinter Firewalls und hält diese auch dann verfügbar, wenn der Rechner nicht im Netz oder ausgeschaltet ist.

Nachdem das uServe-Tool heruntergeladen und installiert wurde, weist es jedem User eine eigene Domain auf Basis der E-Mail-Adresse zu. Zudem wird ein öffentliches Verzeichnis mit einer ersten Webseite erstellt sowie ein privater Ordner angelegt. Dateien im öffentlichen Verzeichnis können nun von jedem anderen User im Intranet mittels eines Webbrowsers heruntergeladen werden. Der Zugriff erfolgt über die zugeordnete Domain, die auch in Verbindung mit dynamisch vergebenen IP-Adressen funktioniert.

Um die freigegebenen Daten auch dann verfügbar zu haben, wenn der Rechner des entsprechenden Users nicht im Netz hängt, bietet uServ ein Replikationssystem. Dabei können die über uServ zur Verfügung gestellten Daten auf anderen uServ-Rechnern gespiegelt werden, sofern diese das erlauben. Einmal eingestellt erfolgt die Replikation transparent, sowohl für den User, der die Daten anbietet, als auch für den, der auf diese Daten zugreifen will.

Usern, deren Rechner nicht auf eingehende Verbindungen auf Port 80 reagiert, z.B. da sie hinter einer Firewall sitzen, die dies unterbindet, bietet uServ ein so genanntes "Peer-to-Peer Proxying". Sofern benötigt, sucht sich der uServ einen Proxy-Partner, dessen Rechner eingehende Verbindungen auf Port 80 akzeptiert und stellt eine Verbindung zwischen den Rechnern her. Dann nimmt der Proxy-Partner die eingehenden Verbindungen auf Port 80 für den uServ-Nutzer an und leitet den Traffic weiter. Wie auch bei der Replikation ist das Peer-to-Peer-Proxying vollkommen transparent für den User.

Derzeit läuft uServ im IBM Intranet mit etwa 1800 Usern, von denen etwa 500 bis 600 aktiv sind. Ob IBM die Software auch Dritten anbieten wird, steht derzeit aber offenbar noch in den Sternen.


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