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Ging Bertelsmann-Manager Schmidt nicht freiwillig ?

Spiegel: Chef der Bertelsmann E-Commerce Group mit mangelndem Kostenbewusstsein

Der bisherige Chef der Bertelsmann E-Commerce Group, Andreas Schmidt, hat das Unternehmen verlassen - aber laut einer Meldung des Nachrichten-Magazins Spiegel nicht ganz freiwillig. Schmidt sei über sich selbst gestolpert, schreibt das Magazin in der neuen Ausgabe.

Artikel veröffentlicht am ,

Für Bertelsmann-Chef Thomas Middelhoff war sein Abgang letztlich eine Frage der "Führungshygiene", wie er im engen Führungskreis nach Angaben des Magazins sagte. Erst vor wenigen Wochen hatte Middelhoff auf einer Management-Tagung angekündigt, notfalls auch unter Top-Managern ein Exempel zu statuieren, wenn nicht endlich Kostenbewusstsein auch "im Kleinen" einkehre.

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Um das zu illustrieren, hatte Middelhoff den versammelten 600 Bertelsmann-Managern ein Foto von sechs Stretchlimousinen vor dem BMG-Hauptquartier in New York präsentiert, die den ganzen Tag "mit laufendem Motor vor der Tür stehen und auf irgendeinen Manager warten". Solche Auftritte seien nicht mehr zu tolerieren.

Als Middelhoff nur wenige Tage später in New York erneut eine wartende Limousine vorfand, stellte sich Andreas Schmidt als Fahrgast heraus. Schon vorher hatte es laut Spiegel Auseinandersetzungen mit dem Konzern-Controlling um Schmidts "Kostenbewusstsein" gegeben - die Limousinen-Affäre war nur der Schlusspunkt.

Schmidt, der unter anderem den Napster-Deal miteingefädelt hatte, war über Jahre ein Hoffnungsträger des Konzerns: "Einen Paradiesvogel" müsse man verkraften können, hatte Middelhoff stets gesagt. Der ehemalige Bundesgrenzschützer hatte jedoch wenig Freunde in der Gütersloher Hauptverwaltung. Die Konzernspitze musste letztlich feststellen, dass er nicht zu integrieren war, so der Spiegel.



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sparfux 23. Mai 2002

Man hat ihn gezwungen: "mit Geld" :-(

Lutz Richter 03. Dez 2001

Also ich finde das vom Andreas Schmidt völlig in Ordnung, unsere lieben Politiker machen...


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