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TV-Anstalten verlangen zügigen Start von MHP

Multimedia Home Platform soll künftigen Standard setzen

Die deutschen Programmanbieter haben sich heute erneut für eine zügige Einführung des Software-Standards DVB-MHP (Multimedia Home Platform) ausgesprochen. Die TV-Anstalten wollen damit garantieren, dass aktuelle und geplante Programme auf allen im Markt befindlichen Set-Top-Boxen empfangen werden können.

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Nur auf der Grundlage eines einheitlichen und offenen technischen Standards könne der digitale Fernsehmarkt in Deutschland schnell entwickelt werden, betonten Vertreter von ARD, ZDF und dem Verband Privater Rundfunk und Telekommunikation (VPRT). Dem VPRT gehören unter anderem die großen privaten Fernsehsender wie RTL und SAT.1 an. Zurzeit böte alleine der europäische Standard MHP die Gewähr dafür, dass existierende und geplante Programme und Dienste auf allen im Markt befindlichen Decodern empfangen werden könnten.

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Zudem sei MHP notwendig, um zu verhindern, dass Kabelnetzbetreiber durch die Einführung geschlossener Boxen-Technologien einzelne Programme oder Dienste diskriminieren. MHP schafft die technischen Voraussetzungen für die Sicherung von Vielfalt in der digitalen Welt, versprechen die TV-Anstalten.

Damit bauen die Programmanbieter vor allem eine Front gegen den künftig größten deutschen Kabelnetzbetreiber Liberty Media auf. Dieser will eine Set-Top-Box auf den Markt bringen, die nicht dem MHP-Standard entspricht. Als Begründung nennt Liberty Media, dass eine MHP-Unterstützung mit Mehrkosten von 60,- Euro pro Decoder zu Buche schlage. Die TV-Anstalten zitieren aktuell eine Studie, wonach die Mehrkosten von MHP lediglich bei 12,- bis 16,- Euro pro Box liegen. Spätestens Ende 2003 - so die Prognose - werden MHP-fähige Geräte nicht mehr teurer sein als andere interaktive Set-Top-Boxen.

ARD, ZDF und VPRT machten des Weiteren deutlich, dass es den Kabelnetzbetreibern nicht freistehe, beliebige technische Standards bei Set-Top-Boxen in Deutschland zu verwenden. Der Rundfunkstaatsvertrag schreibe bereits heute in Paragraf 53 und in der darauf bezogenen Satzung der Landesmedienanstalten vor, dass in Decodern zugangsoffene Schnittstellen eingesetzt werden müssen, die dem Stand der Technik und dabei insbesondere einheitlich normierten europäischen Standards entsprechen. Diesen Voraussetzungen genügten bei Programmierschnittstellen von Decodern zurzeit als einziger Standard MHP.

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