T-Online im Deutschlandgeschäft mit schwarzen Zahlen
Diese positive Entwicklung habe ihre Ursachen zum einen in der erfolgreichen Migration der Kunden aus der verlustbringenden Schmalbandflatrate in andere Tarife. Andererseits trugen auch die Maßnahmen zur Effizienzsteigerung im Inland und bei den ausländischen Tochtergesellschaften dazu bei.
Das EBITDA der erstmals konsolidierten Gesellschaften t-info und T-Online Travel belief sich auf minus 7,7 Millionen Euro im dritten Quartal 2001. Ohne diese Gesellschaften würde sich das EBITDA des Konzerns auf minus 28 Millionen Euro belaufen.
Der Konzern konnte den Gesamtumsatz in den ersten neun Monaten des Jahres 2001 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 49 Prozent auf 809,3 Millionen Euro steigern. Die ausländischen Tochterunternehmen, insbesondere Ya.com und Club Internet, trugen mit rund 9 Prozent zum Gesamtumsatz bei.
Im Access-Geschäft konnte der Umsatz von 468,2 Millionen Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres auf jetzt 684,6 Millionen Euro gesteigert werden; dies entspricht einer Steigerung um rund 46 Prozent. Zu dieser Entwicklung haben sowohl das anhaltend starke Kundenwachstum als auch die kontinuierliche Steigerung der Nutzung in allen Tarifen beigetragen.
Auch die Portalumsätze, also die Umsätze aus E-Commerce und Werbung, sind im dritten Quartal gegenüber dem Vorquartal um 10 Prozent auf 40,3 Millionen Euro überdurchschnittlich gewachsen. Grund dafür sind vor allem die gestiegenen Besucherzahlen auf den Portalen.
Zum Ende des dritten Quartals 2001 konnte T-Online die Zahl der Kunden in Europa um 39 Prozent auf rund 9,8 Millionen deutlich gegenüber rund 7,0 Millionen per Ende September 2000 steigern. Die ausländischen Tochtergesellschaften trugen mit 681 000 Neukunden in einem Jahr zu dieser positiven Entwicklung bei. Allein im dritten Quartal 2001 stieg die Zahl der T-DSL-Flatrate-Kunden in Deutschland von 335.000 zum Ende des ersten Halbjahres 2001 um rund 73 Prozent auf 578.000 kräftig an.
Über diese Kundenzahl hinaus nutzt noch eine große Anzahl von T-DSL-Kunden die anderen T-Online-Tarife. Die Anzahl der Schmalband-Flatrate-Kunden sank hingegen erwartungsgemäß auf rund 133.000.
"Alle Indikatoren zeigen, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben. Langfristiges Ziel von T-Online ist und bleibt jedoch Profitabilität bei anhaltendem Wachstum, nicht Profitabililtät auf Kosten des Wachstums" , sagt Thomas Holtrop, Vorstandsvorsitzender von T-Online, "dabei stehen für uns vor allem neue Produkte und unsere Kunden im Vordergrund."
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