Test: Opera 6.0 Final für Windows ist da

Neuer Browser mit vielen Verbesserungen; deutsche Sprachdatei bereits erhältlich

Nachdem vor knapp 14 Tagen eine erste Beta-Version von Opera 6.0 erschienen ist, bringt Opera jetzt bereits die endgültige Version des Browsers auf den Markt. Die Norweger wollen damit anscheinend stärker in den erlahmten Browser-Krieg eingreifen: Mit der Möglichkeit, die MDI-Bedienung zu deaktivieren, so dass Opera wie die Konkurrenz für jedes Web-Fenster eine neue Programminstanz öffnet, soll Umsteigern die Umgewöhnung erleichtert werden.

Artikel veröffentlicht am ,

Mit Opera 6.0 bringt der norwegische Browser-Bauer erstmals eine Version auf den Markt, in der man die MDI-Oberfläche deaktivieren kann. Durch das Multiple Document Interface (MDI) zeigt Opera alle Web-Seiten innerhalb der Programmoberfläche an. Wer sich daran stört, kann dies nun deaktivieren, so dass alle Internetseiten in einem separaten Programmfenster erscheinen, wie man es vom Internet Explorer und den Netscape-Browsern kennt. Wenn der MDI-Modus deaktiviert ist, erlaubt der Browser weiterhin den leichten Fensterwechsel über entsprechende Tastaturkürzel, so dass der Opera-typischer Bedienkomfort nicht verloren geht. Außerdem erscheint in diesem Modus ein spezieller Bereich, in dem alle besuchten Seiten erscheinen, so dass man leicht zu diesen wechseln kann.

Opera 6.0 für Windows
Opera 6.0 für Windows
Inhalt:
  1. Test: Opera 6.0 Final für Windows ist da
  2. Test: Opera 6.0 Final für Windows ist da

Außer um Funktionserweiterungen kümmerten sich die Programmierer auch um die Geschwindigkeit, so dass Opera 6.0 Web-Seiten einzeln spürbar schneller öffnet als die Vorversion. Mehrere Webseiten öffnet Opera 6.0 wiederum deutlich langsamer als die Vorversion. Über einen so genannten Hotclick lassen sich leicht Begriffe übersetzen, in einem Wörterbuch nachschlagen oder eine entsprechende Suche starten. Dazu führt man einfach einen Doppelklick auf den betreffenden Begriff aus und schon erscheint ein spezielles Menü, in dem man die gewünschte Option auswählen kann. Opera lässt sich aber auch so einstellen, dass diese Befehle erst erscheinen, wenn man einen Rechtsklick auf ein markiertes Wort ausführt.

Die Oberfläche lässt sich jetzt mit passenden Skins verändern, wovon man zahlreiche über my.opera.com kostenlos herunterladen kann. Ferner bietet Opera 6.0 eine Personal Toolbar, die die Browser-Konkurrenz schon lange kennt. Die Leiste erscheint innerhalb der Programmoberfläche als eigener Bereich und erlaubt die bequeme Anordnung seiner Lieblings-Lesezeichen für einen schnellen Zugriff. Die Leiste lässt sich leicht per Drag-&-Drop bestücken. Durch die neue Unicode-Unterstützung zeigt Opera jetzt auch Web-Seiten aus dem asiatischen und osteuropäischen Sprachraum korrekt an.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Test: Opera 6.0 Final für Windows ist da 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Andy 03. Dez 2001

Die Timeouts beim FTP-Zugriff unter IE5.x bekommst Du höchstwahrscheinlich in den Griff...

Admin 03. Dez 2001

"Über Geschmack lässt sich nicht streiten" sagte der Affe und biss in die Seife ;-) Ich...

Andy 02. Dez 2001

Nein, ich bin der Meinung, daß die Neuerungen im Opera 6 so gering sind, daß sie keinen...

clemens 02. Dez 2001

wenn ich Deinen Ärger richtig verstehe dann denkst Du du musst für einen vollen...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
City M 2.0
Strøm baut minimalistisches Pendler-E-Bike

Das Strøm City M 2.0 ist ein E-Bike, das wegen seiner schlichten Linienführung auffällt und über Indiegogo für 1.095 Euro angeboten wird.

City M 2.0: Strøm baut minimalistisches Pendler-E-Bike
Artikel
  1. Cambridge Analytica: US-Staatsanwalt klagt gegen Mark Zuckerberg
    Cambridge Analytica
    US-Staatsanwalt klagt gegen Mark Zuckerberg

    Für die US-Staatsanwaltschaft ist klar, dass Mark Zuckerberg für den Datenschutzskandal bei Facebook rund um Cambridge Analytica verantwortlich ist.

  2. Satellitenkommunikation: Bundeswehr soll Starlink testen
    Satellitenkommunikation
    Bundeswehr soll Starlink testen

    Das deutsche Heer soll Produkte für private Satellitenkommunikation testen. Das Verteidigungsministerium nennt in diesem Zusammenhang Starlink von SpaceX.
    Eine Exklusivmeldung von Lennart Mühlenmeier

  3. Macht mich einfach wahnsinnig: Kelber beklagt digitale Inkompetenz von VW
    "Macht mich einfach wahnsinnig"
    Kelber beklagt digitale Inkompetenz von VW

    Der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber hat vor einem Jahr ein Elektroauto bei VW bestellt. Und seitdem nichts mehr davon gehört.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • LG OLED TV 77" 56% günstiger: 1.099€ • Cyber Week: Alle Deals freigeschaltet • Xbox Series X bestellbar • Samsung schenkt 19% MwSt. • MindStar (u. a. AMD Ryzen 9 5950X 488€) • Bis zu 35% auf MSI • Alternate (u. a. AKRacing Core EX SE Gaming-Stuhl 169€) [Werbung]
    •  /