Paybox will E-Mail-Zahlungssystem in Europa etablieren
Per E-Mail können beispielsweise Geldgeschenke mit einer persönlichen Nachricht verschickt werden. Auch grenzübergreifende Zahlungen an Teilnehmer in Österreich, Spanien, Schweden und Großbritannien sind möglich.
Der Teilnehmer wählt für eine Überweisung auf der Paybox-Homepage oder bei einem Partnerunternehmen ein hinterlegtes Formular aus, füllt es aus und gibt die eigene Paybox- bzw. Mobilfunknummer an. Die Paybox ruft den Zahler automatisiert an und bittet um die Autorisierung der Transaktion durch Eingabe der frei wählbaren Paybox-PIN auf dem Handy. Das Geld wird dann vom Girokonto abgebucht und überwiesen. Der Empfänger, der mit einer persönlichen E-Mail über die Zahlung informiert wird, benötigt selbst auch ein Girokonto.
In den USA ist E-Mail-Money seit einigen Jahren mit Services wie PayPal oder Billpoint erfolgreich. Diese Dienste sind allerdings auf das Internet beschränkt. Paybox hingegen kommt nicht nur beim Online-Shopping am heimischen PC, sondern auch bei stationären Händlern, bei privaten Transaktionen oder beim mobilen Aufladen des Prepaid-Handys zum Einsatz.
An der paybox.net AG ist die Deutsche Bank AG zu 50 Prozent und die debitel AG mit 4,8 Prozent beteiligt. Zum Netzwerk der strategischen Partner zählen unter anderem die Deutsche Bank (operative Abwicklung der Transaktionen sowie aller Bankfunktionen), Lufthansa Systems (Rechenzentrum, Datensicherheit), Oracle (Software), Compaq und Hewlett-Packard (Hardware) sowie Intershop (E-Commerce-Systeme).
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