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Zeitung: Kabel-Verkauf an Liberty Media stark gefährdet

Kartellamt gegen gleichzeitigen Einstieg von Liberty bei Premiere

Die Chancen für den Einstieg des US-Unternehmens Liberty Media in den deutschen Kabelmarkt schwinden. Liberty hat sich mit der Deutschen Telekom zwar über den Kauf von großen Teilen des TV-Kabelnetzes geeinigt, doch noch steht die Genehmigung des Bundeskartellamtes aus. Laut einem Bericht der Berliner Zeitung stehen die Chancen hier eher schlecht, das zumindest sagte Ulf Böge, Präsident des Bundeskartellamtes, dem Blatt.

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Grund dafür ist vor allem der von Liberty geplante Einstieg bei Deutschlands einzigem Pay-TV-Sender Premiere. Hier strebt Liberty eine Minderheitsbeteiligung an. Ein Kauf der Kabelnetze mit 10 Millionen Kunden allein führe zu keiner Verschlechterung im Wettbewerb, so Böge gegenüber der Berliner Zeitung.

Liberty Media will sechs der insgesamt neun regionalen Kabel-TV-Gesellschaften der Deutschen Telekom mit etwa 10 Millionen angeschlossenen Haushalten für rund 5,5 Milliarden Euro übernehmen. Zudem ist die Zusammenlegung mit den Netzen von TeleColumbus GmbH und der SMATcom AG geplant.

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