Bund startet elektronische Auftragsvergabe via Internet
Das Leitprojekt E-Vergabe wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie in enger Abstimmung mit den Bundesministerien des Innern und für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen mit bisher 4 Millionen Euro gefördert. Das Bundesministerium der Verteidigung und das Bundesministerium für Bildung und Forschung beteiligen sich mittlerweile ebenfalls. Das Bundesministerium der Finanzen und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend nehmen als Beobachter daran teil.
Durch Änderung der rechtlichen Rahmenbedingungen (Vergabeverordnung, Signatur- und Formvorschriftenanpassungsgesetz) in diesem Jahr wird es möglich, elektronische Angebotsabgabe und Auftragsvergabe von der Bekanntmachung bis zur Vertragsschließung über das Internet abzuwickeln. Erforderlich hierfür sind jedoch qualifizierte elektronische Signaturen.
Bei zwei Bundesbehörden, dem Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung und dem Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Inneren, werden auf der veränderten rechtlichen Basis die Voraussetzungen geschaffen, die elektronische Vergabe zu Beginn nächsten Jahres pilothaft zu erproben. Beide Ämter wurden ausgewählt, um elektronische Beschaffungen nach unterschiedlichen Vergaberegeln (VOL , VOF und VOB) im Experiment zu testen. Die Teilnahme weiterer Stellen, so aus dem nachgeordneten Bereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie und von Vertretern der Hermann Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, befindet sich in Vorbereitung.
Auf der Website www.e-vergabe.info sollen aktuelle und fortlaufende Berichte zum Projektstand sowie mögliche Kontaktadressen genannt werden. Weitere Informationen rund um die elektronische Vergabe sowie Links zu verwandten Themen der Initiative BundOnline 2005 werden ebenfalls angeboten.
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