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Galeon 1.0 - Alternativer Open-Source-Browser

Klein aber fein – Galeon verzichtet auf überflüssiges Beiwerk. Nach eineinhalb Jahren Entwicklungszeit ist mit Galeon 1.0 jetzt eine erste stabile Version des GNOME-Browsers erschienen. Dabei verfolgt Galeon einen etwas anderen Ansatz und verzichtet auf nicht unbedingt benötigte Zusatzfeatures. Für die Darstellung der Webseiten sorgt Gecko, die Mozilla-Rendering-Engine.
/ Jens Ihlenfeld
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Während die Galeon-Entwickler die Rendering-Engine von Mozilla für exzellent halten, kritisieren sie Mozillas XUL basiertes Interface als überfrachtet und langsam. Auf älteren Rechnern sei es mitunter kaum mehr möglich, auch nur Menüs zu öffnen. Galeon bietet daher ein alternatives Interface für Mozillas Rendering-Engine, das vor einem eines sein soll: schnell.

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Der für den Unix-Desktop GNOME ausgelegte Browser verzichtet daher auf einen E-Mail- oder News-Client, Dateimanagement, Instant Messaging und, so heißt es im Manifest der Entwickler, kann auch nicht Kaffe kochen. "Die UNIX-Philosophie lautet, kleine Tools zu entwerfen, die eine Sache leisten, das aber gut" , so der Anspruch der Entwickler. Sollten sich Dinge in Form von externen Applikationen realisieren lassen, sollte man keine Browser-Ressourcen dafür verschwenden.

Galeon 1.0 kann im Quelltext (3.0 MB) oder als Binärpakt (1,9 MB) für Red Hat Linux auf den Webseiten des Galeon-Projekts heruntergeladen werden. Allerdings setzt der Browser eine Installation von Mozilla 0.9.6 voraus.


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