OpenGL 2.0 - 3Dlabs veröffentlicht weitere Vorschläge

Interesse an OpenGL-2.0-Entwicklung wächst

Die von 3Dlabs angestrengte Verbesserung von der Grafikschnittstelle OpenGL scheint Anklang zu finden. Nun hat 3Dlabs weitere Vorschläge veröffentlicht, mit denen die im Vergleich mit Microsofts DirectX ins Hintertreffen geratene OpenGL-Weiterentwicklung langsam wieder ins Rollen gerät.

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Derzeit hat 3Dlabs, neben seinen ersten Gedanken zum Thema OpenGL 2.0, eine Hand voll Vorschläge für OpenGL-2.0-Features angesammelt, die nun auf dem September-Treffen des OpenGL Architecture Review Board (Open GL ARB) veröffentlicht wurden. Die derzeit wichtigste ist die OpenGL 2.0 Shading Language, bei der es sich um eine unabhängige, übergreifende Sprache für programmierbare Pixel- und Vertex-Shader handelt, wie sie in ATIs Grafikchips der Radeon-8000er-Serie und NVidias GeForce3-Grafikchips zu finden sind. Weiterhin schlägt 3Dlabs unter der Beschreibung "Asynchronous OpenGL" einen Mechanismus vor, der die Parallelisierung und die Zeitsteuerung (timing control) von OpenGL verbessern soll. In zwei weiteren Papieren beschreibt 3Dlabs "Minimizing Data Movement and Memory Management in OpenGL" und eine neue "Pixel Pack/Unpack Programming Language".

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Die ersten im OpenGL ARB geführten Diskussionen um OpenGL 2.0, die Positionen verschiedener Hersteller dazu sowie eventuelle Probleme auf rechtlicher Seite, was Technologien und deren breite Anwendung angeht, finden sich in den ARB Meeting Notes vom OpenGL-ARB-Treffen am 11. und 12. September 2001. Bis zum nächsten Treffen der OpenGL-ARB-Mitglieder im Dezember will 3Dlabs weitere bzw. erweiterte Vorschläge einbringen.

3Dlabs hofft, dass die OpenGL-2.0-Spezifikation bis Frühjahr 2002 fertig ist. Die wichtigsten Ziele für OpenGL 2.0 sind die Unterstützung von Pixel- und Vertex- bzw. Fragment-Shadern, eine verbesserte Speicherverwaltung und mehr Kontrolle für Anwendungen über die Rendering-Pipeline. Dabei soll die Kompatibilität zu OpenGL 1.3 gewahrt werden, damit auch ältere Anwendungen mit künftigen OpenGL-2.0-Treibern von Grafikkarten laufen.

Bis erste Spezifikationen von OpenGL 2.0 von SGI und den anderen elf Mitgliedsunternehmen des OpenGL ARB abgesegnet sind, wird es also noch etwas dauern. Einige Entwickler befürchten, dass wichtige Hersteller OpenGL 2.0 bei zu langer Entwicklungszeit den Rücken kehren könnten. Dies würde bereits zu Gunsten der erweiterten Funktionen von DirectX geschehen, so 3Dlabs. Es wird sich zeigen, ob die ARB-Mitglieder wie NVidia, ATI und Matrox sich unter Federführung von 3Dlabs und der Unterstützung von Apple schnell auf grundlegende und wichtige Standards einigen können.

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