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Red Hat will Schulen mit Open-Source-Software ausstatten

Microsoft soll für die Hardware aufkommen. Gestern wurde eine Sammelklage von Privatpersonen gegen Microsoft auf ungewöhnlichem Wege außergerichtlich beigelegt. Demnach stellt Microsoft eine Milliarde US-Dollar in Form von Barmitteln, Schulungen, Support und Software für öffentliche Schulen zur Verfügung. Linux-Spezialist Red Hat fordert nun, Microsoft solle lieber in Hardware für die Schulen investieren, man selbst werde dann die Schulen kostenlos mit entsprechender Open-Source-Software ausstatten.
/ Jens Ihlenfeld
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Statt in überteuerte Software solle Microsoft lieber in notwendige Hardware für die Schulen investieren, wovon die Schulen in höherem Maße profitieren würden, so Red Hat. Dabei kritisiert der Linux-Spezialist, dass ein nicht unbeträchtlicher Teil der in der außergerichtlich vereinbarten Summe von Microsoft in Form der eigenen Software bezahlt werden soll.

Red Hat schlägt nun konkret vor, dass stattdessen mehr Computer für die Schulen angeschafft werden. Letztendlich könnten so statt der bisher vorgesehenen 200.000 Computer rund 1 Million Computer angeschafft werden. Die Zahl der Computer je Schule würde so von etwa 14 auf 70 steigen.

Red Hat will dann sein Betriebssystem Red Hat Linux einschließlich Office-Applikationen und den benötigten Ressourcen kostenlos zur Verfügung stellen. Zudem wolle man Online Support für die Software über das Red Hat Network anbieten.

Während Microsofts Vorschlag auf fünf Jahr begrenzt ist, so dass Schulen im Anschluss für neue Lizenzen zahlen müssten, habe der eigene Vorschlag kein Zeitlimit, so Red Hat. Updates würden über das Red Hat Network verteilt.


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