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Gerüchte um Fusion zwischen Palm und Handspring

Handspring dementiert, Palm schweigt. Wie das Wall Street Journal berichtet, sehen Manager und Analysten an der Wall Street den Rücktritt von Carl Yankowski als ideale Möglichkeit, den Weg für eine Fusion zwischen Palm und Handspring frei zu machen. Palm gab dazu keinen Kommentar ab, während ein nicht genannter Sprecher von Handspring diese Gerüchte dementierte.
/ Ingo Pakalski
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Die Analysten schreiben einem fusionierten Unternehmen aus Palm und Handspring eine größere Überlebenschance am Markt und eine stärkere Durchsetzungskraft gegen die Microsoft-Plattform WindowsCE zu. Die Gerüchte leben wohl von dem Wunschdenken der Analysten, denn über konkrete Gespräche zwischen den beiden Unternehmen ist nichts zu hören. Ein Sprecher von Handspring, der nicht genannt werden wollte, sagte: "Wir planen nicht, Palm zu kaufen" und "wir stehen nicht in Diskussionen, gekauft zu werden." Palm gab gegenüber Golem.de und auch in den US-Medien keinerlei Kommentar ab.

Die Gerüchte beflügelten den Aktienkurs beider Unternehmen an der Nasdaq: Die Palm-Papiere stiegen um 13 Prozent auf 3,87 US-Dollar, während Handspring um 35 Prozent zulegen konnte und bei 5,41 US-Dollar liegt. Im vergangenen Jahr fielen die Aktienwerte beider Unternehmen um mehr als 90 Prozent, weswegen Analysten beide Unternehmen für attraktive Kaufkandidaten halten.


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