PSST - Abhörsicheres Chat-Tool
Im Gegensatz zu anderen Instant-Messengern oder Chat-Programmen mit Verschlüsselung kommt PSST mit lediglich rund 60 KByte aus und wird von der Kommandozeile bedient (DOS bzw. Linux-Bash). Es trägt auch unter Windows keine Informationen in die Registry ein und speichert keine Dateien.
Der Nutzer muss beim Start seine eigene und die IP-Nummer des zu kontaktierenden Rechners eingeben, auf dem ein weiteres PSST läuft. Falls die beteiligten Rechner hinter einer Firewall sitzen, sollte Port 4516 freigegeben sein, man kann jedoch auch auf einen anderen Port wechseln.
Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, sollte die PSST ab der Testversion 0.1.2 nutzen und von einer Diskette ausführen. Damit unter Windows nicht bekannt wird, dass das Programm genutzt wurde, sollte es nicht per Doppelklick sondern per DOS-Fenster aufgerufen werden, rät McNab. Trotzdem weist er darauf hin, dass auch PSST keine absolute Sicherheit bieten kann.
Da der PSST-Source-Code per GNU Public License als Open Source freigegeben ist, kann jeder Interessierte sich von der Funktionsweise überzeugen und es selbst kompilieren. Für die meisten Anwender wird PSST allerdings noch zu unkomfortabel sein, da auf Grund der Konzentration auf die Sicherheit noch keine Arbeit in die Benutzeroberfläche geflossen ist.
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