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Aus für PlayStation-Emulator Bleem

Weinender Sonic auf Bleem.com. Seit diesem Wochenende prangt auf der offiziellen Website des kommerziellen PlayStation-Emulators "Bleem!" nur noch ein weinender Sonic the Hedgehog vor einem Grabstein mit der Inschrift "April 1999 – November 2001". In der Titelzeile heißt es dazu: "Game Over" – das Ende von Bleem scheint damit besiegelt.
/ Christian Klaß
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Weitere Informationen als die auf Bleem.com zu findenden Angaben gibt es derzeit nicht. Bisher schlugen sich die Bleem-Macher recht gut gegen die von Sony eingereichten Klagen gegen Bleem für PC und "Bleemcast" für Segas nicht mehr hergestellte Next-Generation-Spielekonsole Dreamcast.

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Auch beim Bleem-Konkurrenten Connectix unterlag Sony vor Gericht. Dafür kaufte der Unterhaltungsriese kurzerhand dessen ebenfalls kommerziell vertriebenen PlayStation-Emulator "Virtual Game Station" (VGS) und schaffte sich das Ärgernis auf diese Art aus dem Weg. Bei Bleem scheint es sich hingegen mehr um eine Firmenpleite zu handeln, zumindest wusste man bei Sony Computer Entertainment Deutschland auf Nachfrage nichts von einer ähnlichen Lösung wie bei Connectix.

PlayStation-Fans bleiben jedoch noch freie Emulatoren, die zum Teil als Open Source durchs Netz geistern.


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