NTT DoCoMo und Nokia: Gemeinsame offene mobile Architektur

Herstellerübergreifende Mobilfunk-Architekturen für WCDMA und UMTS

Der größte japanische Mobilfunknetzbetreiber NTT DoCoMo und Nokia wollen künftig bei der Entwicklung und Förderung von offenen Mobilfunk-Architekturen für WCDMA-basierte UMTS-Dienste zusammenarbeiten. Dies betrifft insbesondere die Bereiche Browsing, Messaging und Application Execution Environment. Beide Unternehmen gaben einen entsprechenden gemeinsamen Handlungsplan bekannt und kündigten an, die Ergebnisse ihrer Zusammenarbeit der Mobilfunkindustrie zur Verfügung zu stellen.

Artikel veröffentlicht am ,

NTT DoCoMo und Nokia teilen die Einschätzung, dass eine übergreifende offene Middleware für Mobilfunkdienste eine entscheidende Voraussetzung für die weltweite Verbreitung von Mobilfunkdiensten darstellt.

Stellenmarkt
  1. IT Support Engineer (m/w/d)
    Amazon Deutschland Transport GmbH, Wolfhagen
  2. IT Architekt*in (m/w/d)
    Stadtwerke München GmbH, München
Detailsuche

Nokia und NTT DoCoMo haben sich auf XHTML/CSS (eXtensible HyperText Markup Language/ Cascading Style Sheet) als Auszeichnungssprache geeinigt und werden auf den Einsatz des Wireless Profiled TCP (Transport Control Protocol) als drahtlosem Transportschicht-Protokoll hinarbeiten, das durch das WAP-Forum in der WAP 2.0 Spezifikation definiert worden ist. Beide Techniken sind zu den gängigen Internet-Standards kompatibel. Die Kombination dieser Technologien soll die Voraussetzung dafür schaffen, dass Inhalte sowohl im Internet als auch in der mobilen Kommunikation genutzt werden können. Entsprechend soll die Zusammenarbeit auch den Bereich des XHTML/CSS Profiling mit abdecken.

NTT DoCoMo und Nokia wollen weiter in die Entwicklung von Multimedia-Messaging- Technologien investieren, mit dem Ziel, einen integrierten Messaging-Dienst bereitzustellen. Die Unternehmen arbeiten auf einen interoperablen Messaging- Standard im Rahmen des 3rd Generation Partnership Project (3GPP), WAP Forums und der Internet Engineering Task Force (IETF) hin.

Die weltweite Popularität von E-Mail und der Erfolg des Short-Messaging Service (SMS) haben eine starke Nachfrage nach einer Kombination dieser Technologien in Form einer offenen und interoperablen mobilen Messaging-Lösung geschaffen. Der Multimedia Messaging Service (MMS) soll dem Verbraucher ein breites Spektrum gänzlich neuer Dienstleistungen zur Verfügung stellen, mit multimedial aufbereiteten Messaging-Diensten sowie dem Download und der Verteilung von Multimedia-Inhalten.

NTT DoCoMo und Nokia arbeiten mit dem Java Community Process (JCP) Standardisation Forum bei der Entwicklung von Java-Technologie zusammen. Gemeinsam arbeiten die Unternehmen daran, ein Execution Environment bereitzustellen, innerhalb derer benutzerfreundlichere Anwendungen geschaffen werden können. Ziel der Unternehmen ist es, während der zweiten Hälfte 2002 einen Vorschlag zu weiteren technischen Spezifikationen zu unterbreiten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Digitaler Impfpass
Kein Zertifikatsrückruf unter dieser Apotheke

Was tun mit den illegal ausgestellten digitalen Impfpässen? Zurückziehen ist nicht vorgesehen. Im Notfall müssen alle neu ausgestellt werden.
Ein Bericht von Sebastian Grüner und Moritz Tremmel

Digitaler Impfpass: Kein Zertifikatsrückruf unter dieser Apotheke
Artikel
  1. Vidme: Webseiten blenden ungewollt Pornos ein
    Vidme
    Webseiten blenden ungewollt Pornos ein

    Eine Pornowebseite hat die verwaiste Domain eines Videohosters gekauft. Auf bekannten Nachrichtenseiten wurden daraufhin Hardcore-Pornos angezeigt.

  2. Gesundheitsministerium: Ab nächster Woche wieder Impfzertifikate aus Apotheken
    Gesundheitsministerium
    Ab nächster Woche wieder Impfzertifikate aus Apotheken

    Nach einer Sicherheitslücke bei der Ausstellung von Impfzertifikaten will das Gesundheitsministerium bisher keinen Betrug festgestellt haben.

  3. Huawei Mateview GT im Test: Ein guter Einstieg in die Welt der Ultrawide-Monitore
    Huawei Mateview GT im Test
    Ein guter Einstieg in die Welt der Ultrawide-Monitore

    Huaweis Mateview GT bietet für relativ wenig Geld ein breites 34-Zoll-Panel und eine tolle Soundbar - für Spiel und Büro.
    Ein Test von Oliver Nickel


Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • 30% Rabatt auf Amazon Warehouse • Asus TUF Gaming 27" FHD 280Hz 306,22€ • Samsung 970 Evo Plus 1TB 136,99€ • Gratis-Spiele im Epic Games Store • Alternate (u. a. be quiet Pure Wings 2 Gehäuselüfter 7,49€) • Philips 75" + Philips On-Ear-Kopfhörer 899€ • -15% auf TVs bei Ebay [Werbung]
    •  /