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HP: Jeden Morgen die Zeitung im Drucker

Software Development Kit für HP-Drucker mit Embedded Virtual Machine

Hewlett-Packard hat ein Software Development Kit (SDK) für die HP-LaserJet-Anwendung Chai Virtual Machine vorgestellt. Mit dem Software-Entwicklungswerkzeug lassen sich Java Applets für alle HP-Laserdrucker erstellen, die mit einem integrierten Web-Server und einer Embedded Virtual Machine (EVM) ausgestattet sind wie der HP LaserJet 4100. So kann man zum Beispiel den Drucker dazu bringen, bestimmte Webseiten wie die einer Tageszeitung zeitgesteuert abzurufen und auszudrucken.

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Die HP-Laser-Drucker mit integriertem Web-Server können Web-Content und E-Mails speichern und verarbeiten. Sie enthalten außerdem eine Java-basierte Embedded Virtual Machine, die HP Chai VM. Diese integrierte Virtual Machine ist ein Betriebssystem, das wie eine Applikation innerhalb eines anderen Betriebssystems läuft, etwa Windows 98 oder MacOS. Sie ermöglicht es, Java-Applikationen auf dem Drucker auszuführen, für die HP und Drittanbieter neue beziehungsweise spezielle Java-basierte Lösungen entwickeln. Die EVM von Hewlett-Packard ist bis zur Version 1.1.8 JDK-fähig. Außerdem verfügen die Geräte über ein eigenes File-System als Grundlage für einen permanenten Speicher.

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Das Development Kit bietet unter anderem Beispielprogramme und Werkzeuge, um Chai-Services zu erstellen wie den Versand von Web-Content über den Chai-Server. Des Weiteren können Nutzer damit E-Mails über den integrierten Chai-Mail-Service empfangen und versenden, Dateien auf dem File-System des Geräts lesen und beschreiben oder Druckaufträge aus nichtstandardisierten Quellen ausführen. Das Software Development Kit kann von der HP-Website devnet.hp.com/projects/laserjetchaisdk heruntergeladen werden.

Naheliegendes Anwendungsbeispiel für Chai-Applikationen sind Wartung und Reparatur der Drucker selbst. Mit den Applets kann ein Drucker so programmiert werden, dass er selbstständig Maßnahmen ergreift, wenn der Toner zur Neige geht. Er könnte dann beispielsweise eine E-Mail an den zuständigen Systemadministrator senden oder ein Online-Bedarfsanmeldungsformular anfordern.

Ein Anwendungsbeispiel für eine Chai-Applikation ist der Secure Document Express von Capella. Die im Drucker sitzende Software tauscht verschlüsselte Nachrichten aus, ohne dass die Mails jemals im Klartext auf einem Anwender-PC gespeichert werden. Die Autoprint-Software des HP Partners Stethos ermöglicht es, aus unterschiedlichen Quellen Druckaufträge zu definieren, die zu bestimmten Tageszeiten ausgeführt werden. Ein Nutzer kann seinen Drucker beispielsweise so programmieren, dass er jeden Morgen um sechs Uhr die Website von Tageszeitungen ausdruckt.

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