HP und Caldera bieten einheitliche Linux-Druckertreiber
Basis der Software-Applikation Open Linux 3.1 von Caldera ist das Common Unix Printing System (CUPS). CUPS bietet eine einheitliche Benutzeroberfläche, unter der sich die druckerspezifischen Funktionen ähnlich wie unter Windows konfigurieren lassen. Praktisch sieht das folgendermaßen aus: Will der Nutzer aus einer Anwendung heraus drucken, erscheint ein Dialogfenster, in dem er die verschiedenen Funktionen des Druckers einstellen kann. CUPS fügt die Informationen dem Postscriptdatenstrom hinzu. Ist der angeschlossene HP-Drucker postscriptfähig, gehen die Daten direkt an den Drucker. Versteht der HP-Drucker nur PCL, werden die Daten durch das Programm Ghostscript in PCL konvertiert und dann gedruckt.
Bislang erlaubten die meisten Applikationen das Drucken nur mit festen Voreinstellungen. Wollte der Anwender die Auflösung verändern, in Duplex drucken oder gar andere Gerätefunktionen ansprechen, war dies nicht oder nur mit großem Aufwand möglich.
Caldera Open Linux Version 3.1 unterstützt alle HP-LaserJets-, HP-Color-LaserJets-, HP-Business-Inkjets-, HP-Officejets-, HP-Deskjets- und HP-Photosmart-Drucker. Ausgenommen sind leider die Windows-GDI-Drucker HP LaserJet 3100/3150 und HP LaserJet 1000W. In Verbindung mit dem HP Color LaserJet 5 unterstützt Open Linux 3.1 nur den Druck in Schwarz-Weiß.
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