Lycos macht weiterhin hohe Verluste
Der Rückgang der Umsätze aus Werbeeinnahmen wurde durch das Umsatzwachstum in den Bereichen E-Commerce und Internetzugang ausgeglichen. 29 Prozent des Gesamtumsatzes wurden durch Werbeschaltungen erwirtschaftet, 35 Prozent durch E-Commerce, 21 Prozent durch Internet-Access und 15 Prozent durch sonstige Erlöse.
Das EBITDA-Ergebnis belief sich auf minus 27,2 Millionen Euro für das abgelaufene Quartal, was eine Verbesserung um 32 Prozent gegenüber dem vorhergegangenen Quartal darstellt (minus 39,8 Millionen Euro). Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stellt das eine Verbesserung um 8 Prozent dar (minus 29,5 Millionen Euro).
Vertriebs- und Marketingkosten beliefen sich für das erste Quartal, das am 30. September 2001 zu Ende ging, auf 11,4 Millionen Euro. Dies bedeutet eine Reduzierung um 66 Prozent gegenüber demselben Zeitraum des Vorjahres. Allgemeine und Verwaltungskosten stiegen um 173 Prozent auf 13,7 Millionen Euro für das abgelaufene Quartal. Die Kosten für Forschung und Entwicklung beliefen sich auf 11,2 Millionen Euro für das eben abgeschlossene Quartal. Die Kostensteigerung um 564 Prozent sei auf die Einführung neuer Produkte sowie die fortlaufende Optimierung existierender Produkte zurückzuführen, so Lycos Europe.
Für Lycos Europe entstanden zudem Restrukturierungskosten in Höhe von 5,0 Millionen Euro für Restrukturierungen in Deutschland und Frankreich. Die Restrukturierungskosten bestanden hauptsächlich aus Abfindungszahlungen für ausscheidende Mitarbeiter.
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