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Opera 6.0 Beta 1 für Windows erhältlich

Erste Opera-Version auf Wunsch mit SDI-Bedienung

Auf der Comdex 2001 in Las Vegas zeigt Opera die Version 6.0 des norwegischen Browsers Opera als erste Beta-Version. Das ist auch die erste Opera-Version, die auf Wunsch nicht mehr mit einer MDI-Bedienung daherkommt, sondern wie andere Applikationen für jedes Browser-Fenster eine neue Programm-Instanz öffnet.

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Als Weiteres wurde die Bedienoberfläche in Opera 6.0 überarbeitet und unter anderem an die Anforderungen einer Bedienung per SDI (Single Document Interface) angepasst. Opera-Fans können die Software aber weiterhin mit MDI-Oberfläche (Multiple Document Interface) nutzen. Dann erscheinen wie bei bisherigen Opera-Versionen neue Browser-Fenster innerhalb der Programmoberfläche, ohne dass eine weitere Browser-Instanz geöffnet wird. Mit der SDI-Oberfläche will Opera bisherigen Anwendern vom Internet Explorer oder Netscape den Umstieg zu Opera erleichtern. Die speziellen Tastenbefehle zum Fenster-Wechsel bleiben aber auch mit der SDI-Oberfläche aktiv.

Oberfläche von Opera 6.0 Beta 1
Oberfläche von Opera 6.0 Beta 1
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Wie schon die Version 5.12 des norwegischen Browsers besitzt auch Opera 6.0 eine veränderbare Oberfläche, die man mit passenden Skins an die eigenen Bedürfnisse anpassen kann. Als Weiteres bietet Opera jetzt eine so genannte Personal Toolbar, in der man seine häufig besuchten Lesezeichen für einen leichten Zugriff per Drag-&-Drop ablegen kann und bequem auf Suchoptionen zugreifen kann. Das Ablegen der Leszeichen in einer Personal Toolbar kennt man schon vom Internet Explorer oder vom Netscape-Browser.

Als weitere neue Funktion bietet Opera 6.0 ein so genanntes Hotclick an: Ein Rechtsklick auf ein Wort listet im Kontextmenü jetzt die Möglichkeit, das markierte Wort zu übersetzen, danach im Lexikon nachzuschlagen oder eine Suche zu starten. In speziellen Panels können Anwender nun ihre Lieblings-Webseiten ablegen, die dann im Hotlist-Fenster in spezieller Formatierung während des Surfens angezeigt werden. Der Hersteller gibt ferner an, dass die Geschwindigkeit des Browsers nochmals optimiert wurde.

Außerdem erhielt der Browser neue Tastenkürzel, einen überarbeiten Einstellungs-Dialog und erstmals vollständige Unicode-Unterstützung. Damit zeigt Opera jetzt auch Webseiten aus dem asiatischen Sprachraum und aus Osteuropa korrekt an. Der E-Mail-Client importiert Nachrichten von Outlook-Postfächern und unterstützt TLS für einen sicheren E-Mail-Zugriff. Ferner soll Opera jetzt für einen Mehrbenutzerbetrieb ausgelegt sein.

Die englischsprachige Beta 1 von Opera 6.0 für die Windows-Plattform ist ab sofort als Download erhältlich. Diese voll funktionsfähige Version blendet innerhalb der Programmoberfläche Werbe-Banner ein, die man loswird, wenn man die Software für 39,- US-Dollar registriert. Registrierte Anwender von Opera 5.x erhalten ein kostenloses Update.

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Ludger 17. Nov 2001

na wer wird denn gleich jemanden als Loser beschimpfen? Opera hat SDI, das ist richtig...

Thomas 15. Nov 2001

Loser, Du weißt: Fenster <> Programm? Gut. Auch Opera 6 hat jetzt SDI, btw. Gruß: Thomas

Martin 14. Nov 2001

Netter Flame-Versuch. ;) Jetzt, wo Opera offensichtlich expandiert, sollte sich...

Martin 14. Nov 2001

Nee, noch ist Opera nicht so aufgebauscht. Schau dir doch mal die Größe von Opera und IE...

cleaner 14. Nov 2001

Och ne, noch so ein Leichtgläubiger ;o). Schmierenblatt Chip und Consorten schreiben was...


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