MobilCom - Verluste nur durch UMTS
"Unser Versprechen, spätestens im 4. Quartal ein positives EBITDA im Stammgeschäft vorzulegen, haben wir im 2. und 3. Quartal 2001 bereits erfüllt" , so Gerhard Schmid, Vorstandsvorsitzender der MobilCom AG. "Auch in den verbleibenden Monaten dieses Jahres werden wir nicht um jeden Preis wachsen, sondern unser Geschäft weiter auf Rentabilität ausrichten."
Das EBITDA für die bisherigen neun Monate des Jahres beträgt minus 43,54 Millionen Euro. Der Neun-Monats-Umsatz stieg von 1,66 Milliarden Euro im Jahr 2000 auf 2,01 Milliarden Euro.
Der Umsatz für das 3. Quartal 2001 beläuft sich auf 608,8 Millionen Euro. Gründe für den Rückgang gegenüber dem 2. Quartal 2001 mit 699,5 Millionen Euro seien das gedrosselte Marktwachstum sowie die Kürzung der Handysubventionen.
Insgesamt verfügt MobilCom über eine Kundenbasis von 8,48 Millionen Kunden in den Geschäftsbereichen Mobilfunk, Internet und Festnetz. Das entspricht einem Zuwachs von 44 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2000 mit 5,6 Millionen Kunden. Der Mobilfunk stellt mit 5,05 Millionen Kunden rund 60 Prozent der Kundenbasis. Der Kundenzuwachs im 3. Quartal 2001 von 50.000 Netto-Neukunden entspreche dem derzeit gebremsten Marktwachstum im Mobilfunk, erklärt MobilCom. Insgesamt wurden über 1,04 Millionen Mobilfunk-Verträge (Netto) zwischen Januar und September 2001 über MobilCom abgeschlossen. Zwei Drittel der Mobilfunk-Kunden verfügen über einen 24-Monats-Vertrag.