BMBF: Gründungsnetzwerkförderung mit 20 Millionen DM

Neue Chance für Gründungsklima an deutschen Hochschulen

Mit der am 12. und 13. November 2001 im Wissenschaftszentrum Bonn stattfindenden EXIST-Konferenz gibt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) den Startschuss für ein neues Programm zur Förderung von Gründungsnetzwerken.

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Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn will damit das Gründerklima an deutschen Hochschulen verbessern. Mit insgesamt 20 Millionen DM sollen in den nächsten drei Jahren Gründungsnetzwerke in der deutschen Hochschullandschaft ausgebaut und gestärkt werden. Mit der Förderung knüpft man an das Programm EXIST an, mit dem bereits seit drei Jahren regionale Netzwerke zur Unterstützung von Existenzgründern aus Hochschulen gefördert werden.

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Die Konferenz bietet neuen Gründungsnetzwerken die Möglichkeit, Kontakt zu den bisher mit dem EXIST-Programm geförderten Netzwerken aufzunehmen. In dem neuen Wettbewerb "EXIST-Transfer" werden weitere Regionen ausgewählt, die Erfahrungen der bisher geförderten Projekte in ihre eigene Arbeit mit einfließen lassen. Sie sollen mit ihren externen Partnern aus der Region ein abgestimmtes Angebot entwickeln, um Studierende, Hochschulmitarbeiter und Professoren für eine selbstständige Tätigkeit zu motivieren und zu qualifizieren und Hilfestellung bei konkreten Gründungsvorhaben zu geben.

Bereits bestehende oder sich im Aufbau befindliche regionale Gründungsnetzwerke haben bis zum 31. Januar 2002 die Möglichkeit, ein Konzept beim Projektträger einzureichen und sich so für eine Förderung zu qualifizieren.

Bisher wurden die fünf bestehenden EXIST-Regionen bereits mit 42 Millionen Mark gefördert, weitere 20 Millionen Mark stehen für die Ausdehnung bis 2004 bereit.

Projektträger dieses Förderungsprogramms ist das Forschungszentrum Jülich mit seiner Außenstelle in Berlin, bei der auf Anfrage weitere Informationen sowie Hilfen zur Antragstellung erhältlich sind.

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