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Spieletest: F1 2001 - Deutlich verbesserte Rennsimulation

Electronic Arts mit erneutem Angriff auf die Rennspielkrone. Eine wahrhaft ungewohnte Situation für Electronic Arts: Da dominiert man in beinahe sämtlichen Sportarten mit den eigenen Spielen den PC-Markt, und trotzdem gelingt es auch nach mehrmaligen Versuchen nicht, auch in der Formel 1 die Referenz zu erschaffen. Mit F1 2001 versucht es der große Publisher erneut – und kommt dem Ziel bedeutend näher als bisher.
/ Thorsten Wiesner
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Einer der Trümpfe von EA ist natürlich einmal mehr die offizielle FIA-Lizenz, so dass man mit den Original-Fahrern der Saison 2001 in den bekannten Fahrzeugen von Ferrari und Co. antreten darf. Wahren Rennspielpuristen dürfte aber das Fahrverhalten wichtiger sein als große Namen, und eben dieses konnte im Vergleich zum Vorgänger deutlich verbessert werden.

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F1 2001 ist deutlich simulationslastiger als etwa noch F1 2000, vor allem die vom Computer gesteuerten Gegner verhalten sich taktisch sehr klug, überraschen gelegentlich mit spektakulären Angriffen und machen in den höheren Schwierigkeitsstufen nur in Ausnahmesituationen ausnutzbare Fehler. Unzählige Fahrhilfen sorgen aber dafür, dass auch Anfänger einen leichten Einsteig ins Spiel finden – sind sämtliche Optionen aktiviert, fährt das Auto sogar praktisch von alleine.

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Leider machte man sich nicht die Mühe, die bereits etwas überholte Engine einer Überholung zu unterziehen – grafisch muss sich das Spiel gegenüber Titeln wie F1 Racing Championship deutlich geschlagen geben. Auch die Menüs wirken ein wenig unterkühlt, die normalerweise bei EA-Sports-Titeln herausragende Präsentation hat auf diesen Titel somit leider noch nicht wirklich abgefärbt.

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Ein realistisches Wettermodell sorgt nun dafür, dass auch mal ein Rennen unter schwierigen Regenbedingungen absolviert werden muss. Neu ist auch der Boxenfunk: Hinweise und Informationen von den wartenden Technikern machen das Rennen deutlich spannender und unterhaltsamer.

Fazit:
Deutlich besser als die Vorgänger, für die Genrekrone aber immer noch nicht genug – vor allem die grafischen Schwächen sorgen dafür, dass Electronic Arts weiterhin auf Auszeichnungen für die beste Formel-1-Situation warten muss. Auf Grund der gesteigerten künstlichen Intelligenz kann man davon ausgehen, dass auch ein Platzhirsch wie Grand Prix 3 die nächste, verbesserte EA-Version nicht mehr unangetastet überstehen wird.


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