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Outlook - bald Opfer von Evolution?

Ximian veröffentlicht Evolution 0.99. Ximian hat jetzt einen ersten Release Candidate des Personal Information Managers (PIM) Evolution 1.0 freigegeben. Nach zwei Jahren Arbeit und mehr als 700.000 Code-Zeilen nähert sich die "GNOME Groupware Suite" nun ihrer Fertigstellung.
/ Jens Ihlenfeld
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Der aktuelle Release Candidate, Evolution 0.99, enthält bereits alle Funktionen der fertigen Version und auch das Interface, das stark an Microsofts Outlook erinnert, soll sich nicht mehr ändern. Ausgenommen es treten noch größere Fehler auf, entspricht der Release Candidate quasi der Version 1.0. "Alles was zwischen dieser Software und dem Titel '1.0' steht sind tausende von Usern die versuchen, Fehler in der Software zu finden" , so Ximian.

Evolution 0.99 kann über den Ximian GNOME Kanal in Red Carpet installiert oder von Ximians Webserver heruntergeladen und manuell installiert werden.

Evolution unterstützt sowohl HTML als auch Text-Mails und eine automatische Indexierung von E-Mails, um auch mit großen E-Mail-Beständen effizient umgehen zu können, und mehrere Accounts. So genannte vFolders bieten Ordner, die einzelne Suchabfragen nach E-Mails speichern und so dynamische Sichten der vorhandenen E-Mails bieten.

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Hinzu kommt ein Kalender mit Terminplaner, eine Zusammenfassung aller wichtigen Daten auf einem Bildschirm, To-Do-Listen, Unterstützung von Verschlüsselungsstandards wie PGP/GPG, SASL und SSL/TLS. Zudem lässt sich Evolution auch mit bestehenden Linux- und UNIX-Infrastrukturen nutzen und kann Mails in den Formaten von Eudora, UNIX mbox, MH, Maildir, Netscape und Outlook Express importieren. Die iCalendar-Unterstützung erlaubt es zudem, Termine mit Nutzern anderer Applikationen wie Microsoft Outlook und Lotus Organizer abzustimmen. Auch mit Unterstützung von LDAP vCards kann Evolution aufwarten.

Allerdings verzichtet die aktuelle Version auf eine Synchronisation mit Palm-OS, die erst im nächsten Release wieder Einzug halten soll. Auch IMAP-Verbindungen über SSL sind noch nicht ganz stabil, aber auch hier will man kurzfristig Abhilfe schaffen.


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