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Bessere Digital-Fotos mit dem DQ Tool

Farbkalibrierungstool für den Heimanwender. Oftmals sind Digitalfotografen darüber enttäuscht, dass ihre im Labor geprinteten digitalen Fotos in punkto Helligkeit, Kontrast und Farbwiedergabe nicht der Darstellung auf dem eigenen Bildschirm entsprechen. Der Fehler liegt aber gewöhnlich nicht, wie man meinen könnte, beim Fotolabor, sondern in der fehlenden Abstimmung zwischen Monitor und Belichtungsausgabe.
/ Andreas Donath
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Um dieses Ärgernis abzustellen, hat sich auf Initiative des deutschen Photoindustrieverbands eine Gruppe von Unternehmen – darunter auch Fujifilm und Eurocolor – zusammengetan, um Digitalfotografen ein einfach zu bedienendes Werkzeug für die Einstellung des eigenen Bildschirms an die Hand zu geben: Das Control Tool DQ (Digital Quality).

Das kleine Werkzeug soll keineswegs einem professionellen Farbmanagement-System Konkurrenz machen. Der Vorteil für den Anwender soll vielmehr in der einfachen und schnellen Abstimmung der Monitordarstellung eines Bildes mit der Belichtungsausgabe eines Fotolabors sein. Das Set besteht aus einer CD-ROM und einem Referenz-Print auf klassischem Fotopapier. Das DQ Tool wird ab sofort im Fotohandel zum Preis von 5 Euro angeboten.

Mit Hilfe einer Testbilddatei werden zunächst Helligkeit, Kontrast und Farbtemperatur optimal eingestellt. Im nächsten Schritt lädt der Anwender in seinem Bildbearbeitungsprogramm die Referenzdatei, mit der die Feineinstellung des Monitors vorgenommen wird. Das Referenzbild enthält vier Motive, die für Fotosituationen typisch sein sollen.

Der Anwender vergleicht die Darstellung der Referenzdatei am Monitor mit dem Referenzprint auf Fotopapier. Durch Einstellen des Monitors mit den ensprechenden Monitorreglern werden die beiden Bilddarstellungen soweit wie möglich einander angepasst. Wichtig ist, dass dabei nicht die Bild-Datei geändert wird, sondern lediglich ihre Darstellung.

Nach dem farblichen Abgleich soll gewährleistet werden, dass das, was der Anwender am Monitor sieht, weitgehend dem entspricht, was das Fotolabor später belichtet. Mit Hilfe des Referenzprints soll der Anwender die auftretenden Unterschiede abschätzen können. Um dies zu gewährleisten, wird der Referenzprint jeweils von dem Fotolabor produziert, bei dem die Belichtung in Auftrag gegeben wird.


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