Bald 3-GByte-Disketten und Terabyte-Speicherbänder?
Die neue Beschichtungs-Technologie soll die Kapazität von magnetischen Speichern exponentiell steigern. Zur Veranschaulichung: Auf ein Terabyte-Speicherband würden laut Fujifilm rund 200 Spielfilme in DVD-Qualität passen.
Nano Cubic nutzt einen hochakkuraten Beschichtungsprozess, der die Dicke einer magnetischen Schicht im Nanometer-Bereich kontrollieren kann. Dabei kommen zwei neue Typen magnetischer Partikel zum Einsatz, die beide nur Zehntel-Nanometer groß sind. So setzt Fujifilm sowohl nadelförmige ferromagnetische Metalllegierungs-Partikel als auch flache, sechseckige ferromagnetische Barium-Ferrit-Partikel ein. Ein spezielles organisches Bindemittel verteilt die Partikel gründlich in der Beschichtungslösung, so dass die fertige Magnetschicht eine gleichmäßige Struktur aufweist.
Nano Cubic ist nicht Fujifilms erster technologischer Durchbruch im Bereich Magnetbeschichtungen. 1992 hat das Unternehmen mit A dvanced super T hin layer and high O utput M etal M edia, kurz ATOMM, seinen ersten Erfolg gefeiert. Iomega beispielsweise setzt die Technologie auch heute noch bei seinen 250-MByte-Zip-Laufwerken ein, während Quantum sie für 20-GByte-Bandlaufwerke nutzt.