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Bald 3-GByte-Disketten und Terabyte-Speicherbänder?

Fujifilm meldet Durchbruch mit "Nano Cubic"-Magnetbeschichtung

Nachdem IBM seine Pixie Dust getaufte Magnetschicht-Technologie vorgestellt hat und in Kürze erste damit ausgestattete Festplatten ankündigen will, folgt Fujifilm nun mit seiner "NANO CUBIC Technology". Mit Nano Cubic sollen beispielsweise 3-GByte-Disketten oder Speicherbänder mit einer unkomprimierten Kapazität von einem Terabyte möglich werden.

Artikel veröffentlicht am ,

Die neue Beschichtungs-Technologie soll die Kapazität von magnetischen Speichern exponentiell steigern. Zur Veranschaulichung: Auf ein Terabyte-Speicherband würden laut Fujifilm rund 200 Spielfilme in DVD-Qualität passen.

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Nano Cubic nutzt einen hochakkuraten Beschichtungsprozess, der die Dicke einer magnetischen Schicht im Nanometer-Bereich kontrollieren kann. Dabei kommen zwei neue Typen magnetischer Partikel zum Einsatz, die beide nur Zehntel-Nanometer groß sind. So setzt Fujifilm sowohl nadelförmige ferromagnetische Metalllegierungs-Partikel als auch flache, sechseckige ferromagnetische Barium-Ferrit-Partikel ein. Ein spezielles organisches Bindemittel verteilt die Partikel gründlich in der Beschichtungslösung, so dass die fertige Magnetschicht eine gleichmäßige Struktur aufweist.

Band-Querschnitt - Links alte, rechts Nano-Cube-Beschichtung
Band-Querschnitt - Links alte, rechts Nano-Cube-Beschichtung

Das Besondere an der neuen ultradünnen Nano-Cubic-Magnetbeschichtung ist, dass bestehende Beschichtungsanlagen nur leicht modifiziert werden müssen. Die Massenproduktion von Datenträgern mit Nano-Cubic-Technologie soll so kostengünstig umzusetzen sein. Fujifilm hat angekündigt, bereits mit Laufwerksherstellern an neuen Speicherprodukten zu arbeiten. In Entwicklung befinden sich neben High-End-Disketten auch verschiedene Magnetbandtypen, bis hin zu Broadcast- und Datensicherungslösungen für den professionellen Unternehmenseinsatz.

Nano Cubic ist nicht Fujifilms erster technologischer Durchbruch im Bereich Magnetbeschichtungen. 1992 hat das Unternehmen mit Advanced super Thin layer and high Output Metal Media, kurz ATOMM, seinen ersten Erfolg gefeiert. Iomega beispielsweise setzt die Technologie auch heute noch bei seinen 250-MByte-Zip-Laufwerken ein, während Quantum sie für 20-GByte-Bandlaufwerke nutzt.

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mzam 09. Nov 2001

also 40 gb sind nicht sehr fiel ...selbst für normal leute...die ihr system nicht sauber...

Mr.Fixit 09. Nov 2001

Die Frage, wer sich eine Festplatte einbaut, die er nie füllen kann, stellt sich ja so...

[MoRE]Mephisto 08. Nov 2001

Schön, schön das alles: Aber was soll das kosten und wer soll das Verwalten. Zwar sind im...

DE 08. Nov 2001

Na das wurde aber auch mal zeit etlich mehr platz auf disketten und ein weniger häufiges...


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