Spieletest: Carrera Grand Prix - Simulation zur Autorennbahn
Rennspiel der etwas anderen Art von Take 2. Der Prozentsatz derjenigen, die einen Großteil ihrer Jugend mit dem Spielen auf der Carrera-Bahn verbracht haben, dürfte nicht gerade gering sein. Wer diese Erfahrungen wieder aufleben lassen will oder einfach nicht über den nötigen Platz verfügt, eine große Rennbahn bei sich aufzubauen, erhält nun auch als PC-Rennfahrer die Möglichkeit zum Rennen mit Spielzeugautos.
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Getreu dem zusammensteckbaren Vorbild darf auch bei der PC-Version gewählt werden, ob die Rennen auf einer der 30 vorgegebenen Strecken absolviert werden sollen oder ob man lieber der eigenen Kreativität freien Lauf lässt und selber Hand an den Kurs legt. Der mitgelieferte Editor lässt auch komplexe Rennstrecken in kürzester Zeit entstehen und macht einen wesentlichen Reiz des Spieles aus, vor allem da selbst gebastelte Strecken auch per E-Mail an andere Spieler verschickt werden können.
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Auf der Rennbahn selber ist dann allerdings nicht allzu viel zu tun: Entscheidet man sich vor Spielbeginn für den Klassikmodus, besteht die Aufgabe einzig und allein im Gasgeben beziehungsweise eben nicht Gas geben, um in den Kurven nicht aus der Bahn getragen zu werden. Der Arcade-Modus bietet einige zusätzliche Features, so ist hier etwa ein Spurwechsel möglich, zudem sorgen verschiedene Extras auf der Strecke wie Beschleunigungspassagen für Abwechslung.
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Die Computergegner fahren dabei recht intelligent, wer sich einen groben Schnitzer erlaubt und durch Bremsfehler von der Strecke abkommt, kann den Sieg zumeist abschreiben. Spannend wird das Ganze vor allem im Duell mit einem menschlichen Gegner, hier entscheiden oftmals Millimeter darüber, wer zuerst die Ziellinie überquert.
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Grafisch sieht das Ganze leider alles andere als spektakulär aus, die Strecken sind recht einfach gehalten, mit Extras wie Rundenzählern hielt man sich ebenfalls sehr zurück. Auch der Sound ist eher eintönig, allerdings fallen die "echten" Carrera-Bahnen ja auch nicht gerade durch unterschiedliche Motorengeräusche auf.
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Wer am Feintuning interessiert ist, darf seine Wägelchen vor der Jagd auf der Piste noch tunen und etwa die Bodenhaftung variieren. Zudem kann zwischen einem einfachen kurzen Rennen oder einer ganzen Meisterschaft gewählt werden.
Fazit: Die an sich gute Idee, den Carrera-Rennbahnen zu einem Auftritt auf dem PC zu verhelfen und so ein wenig Abwechslung ins Rennspielgenre zu bringen, wird leider nicht ganz so überzeugend umgesetzt, wie man es sich wünschen würde: Neben der etwas enttäuschenden Grafik lässt vor allem die Motivation nach den ersten gedrehten Runden schnell nach. Im Mehrspielermodus allerdings entwickelt sich Carrera auch auf längere Sicht zu einem sehr unterhaltsamen Titel, zudem ist der Streckeneditor sehr bedienerfreundlich ausgefallen.