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Uni Dortmund nennt erste Details zur neuen Suchmaschine

Neues Verfahren zum Auffinden von Interessengemeinschaften

Wie bereits im Oktober vom DFN angekündigt, entwickeln Wissenschaftler an der Universität Dortmund derzeit eine Suchmaschine mit neuartigen Suchdiensten, die bisher in der Form nicht verfügbar waren. Nun wurden erste Details gegannt: Das vom Deutschen Forschungsnetz (DFN) geförderte Projekt soll beispielsweise ein Verfahren zum Auffinden von Interessengemeinschaften (Communities) im World Wide Web realisieren.

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Dieser Suchdienst soll zukünftig Anfragen wie z.B. "Finde alle Unternehmen in NRW, die mehr als 100 Mitarbeiter haben und im Geschäftsfeld e-business tätig sind" beantworten können. Derartige Suchanfragen können zurzeit von keiner gängigen Suchmaschine bearbeitet werden, da hierfür die Betrachtung der Verweisstruktur der gesamten Top-Level-Domain ".de" erforderlich ist, so die Wissenschaftler.

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Der zweite Schwerpunkt der Forschungsarbeiten bildet die effektive feinkörnige Parallelisierung der Softwarekomponenten der Suchmaschine für einen Cluster von kostengünstigen Multiprozessor-PCs. Ferner sollen durch gezielte Parallelverarbeitung der Rechenaufwand zum Betrieb der Suchmaschine optimiert sowie schnelle Antwortzeiten für Suchanfragen gewährleistet werden.

"Ziel des Forschungsvorhabens ist es, Softwarebausteine einer intelligenten und mit dem rasanten Wachstum des World Wide Web skalierbaren Suchmaschine zu entwickeln", erläutert Prof. Dr.-Ing. Christoph Lindemann die Forschungsinhalte des Projekts. "Durch die geeignete Verwendung fachspezifischer, nach Kategorien geordneter Wortsammlungen, so genannter Thesauri, und innovativer mathematischer Verfahren soll die Suchmaschine relevantes Wissen aus der Fülle der im WWW verfügbaren Information extrahieren", so Lindemann weiter.

Neben der Lösung der wissenschaftlichen Herausforderungen soll die praktische Verwendbarkeit der im Projekt realisierten Software für die Mitglieder des DFN-Vereins sowie für andere akademische Einrichtungen eine besondere Bedeutung bekommen. Spätestens am Ende des Projekts im Frühjahr 2003 soll die entwickelte, innovative Suchsoftware für das akademische Umfeld frei verfügbar sein. Die Suchmaschine soll vor allem im Gigabit-Wissenschaftsnetz eingesetzt werden.

Die Realisierung des Vorhabens fördert der DFN-Verein aus Mitteln des BMBF mit 1,2 Millionen Mark.

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