Google durchsucht Office-Dateien
Google gibt an, dass derzeit immerhin zwölf verschiedene Dateitypen von der Suchmaschine durchsucht werden können. Wenn Google ein Suchergebnis in einer der Dateien findet, wird das durch den vorangestellten Dateityp gekennzeichnet. Bei Ergebnissen in doc-Dateien erscheint etwa ein [doc] direkt vor dem Suchergebnis. Word (.doc), Excel (.xls), PowerPoint (.ppt), RTF-Dateien und die schon länger implementierten PDF-Dokumente können direkt über die erweiterten Einstellungen zur gezielten Suche ausgewählt werden.
Alternativ dazu gibt es die Möglichkeit, mit dem Befehl "filetype" direkt etwa in PostScript-Dateien (.ps) zu suchen, indem man nach den Suchbegriffen ein "-filetype:ps" hinzufügt. So kann man auch gezielt in Dateien der Formate Corel WordPerfect, Lotus WordPro, Microsoft Works, MacWrite oder Lotus 1-2-3 nach Informationen fahnden.
Das Suchergebnis lässt einem dann die Wahl, ob man das gefundene Dokument direkt in der zugehörigen Applikation öffnet oder sich als HTML-Datei anzeigen lässt. Letzteres ermöglicht so auch das Betrachten von Dokumententypen, deren Applikationen nicht installiert sind. Ferner verhindert die HTML-Ansicht eine Infektion von Makro-Viren, die sich vornehmlich in Word- und Excel-Dateien einnisten.
Wie auch bei normalen HTML-Seiten, legt Google von sämtlichen unterstützten Dateiformaten Cache-Dateien an, so dass man an Dokumente gelangt, wenn diese nicht mehr unter der eigentlich angegebenen Adresse zu finden sind.
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