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Test: Spider-Man, Men in Black und MX 2002 für GBA

Neuerscheinungen für Nintendos Handheld. Nachdem in den letzten Wochen eher wenige neue Titel für Nintendos Handheld-Konsole Game Boy Advance (GBA) erschienen waren, macht sich das anstehende Weihnachtsgeschäft nun in Form einer Flut neuer Programme bemerkbar. Die Qualitätsschwankungen der Spiele sind dabei einmal mehr beachtlich.
/ Thorsten Wiesner
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Mit Spiderman hat es Marvels bekannter Comic-Held nun auch auf den GBA geschafft, ebenso wie die Men In Black, deren Kinoerfolg ja nun bereits einige Zeit zurückliegt. THQ schließlich veröffentlicht nach der guten PS2-Version des Motocross-Rennspiels MX2002 auch eine Handheld-Variante des Querfeldein-Vergnügens. Die Tests im Einzelnen:


Spider-Man – Mysterios Menace

Schon auf dem Game Boy Color durfte man den Comic-Held Spider-Man gegen die vereinigten Schurken und Bösewichte antreten lassen, auf dem Game Boy Advance sieht das Ganze aber nun nicht nur weitaus besser aus, sondern spielt sich auch hervorragend. Sieben recht große Level müssen vom Spinnenmenschen überstanden werden, wobei gewagte Sprünge ebenso zum täglichen Geschäft gehören wie gut platzierte Schläge und der gekonnte Einsatz der eigenen Netzbaufähigkeiten.

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Denn wie es sich für Spider-Man gehört, ist es nicht nur möglich, sich mit eigens gesponnenen Fäden von Hochhaus zu Hochhaus zu angeln, sondern auch Gegner durch platziertes Einwickeln ins eigene Netz zumindest vorübergehend bewegungsunfähig zu machen. Zusätzlich können Upgrades aufgesammelt werden, die zusätzliche Energie oder eine bessere Panzerung zur Folge haben – insbesondere bei den nicht gerade einfach zu besiegenden Endgegnern ein unverzichtbarer Vorteil.

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Fazit:
Viel besser kann man von links nach rechts scrollende Plattform-Action auf dem GBA wohl kaum realisieren: Neben der ansehnlichen Grafik warten abwechslungsreiche und mit zahlreichen Überraschungen gespickte Level sowie viele fordernde Gegner – wer vor dem nicht gerade niedrigen Schwierigkeitsgrad nicht zurückschreckt, sollte sich dieses Action-Highlight lieber nicht entgehen lassen.

MX 2002

Das Motocross-Rennspiel MX 2002 konnte bereits auf der PlayStation 2 durchaus überzeugen und macht nun auch auf dem Game Boy Advance keine schlechte Figur. 40 Original-Fahrer aus den 125-ccm-, 250-ccm- und Freestyle-Klassen stehen zur Auswahl, darunter Fans des Genres wohl durchaus bekannte Namen wie Mike Larocco, Jeff Emig, Greg Albertyn oder Carey Hart.

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Motocross-, Supercross-, Amateur- und Freestyle-Strecken können befahren werden, zudem gibt es eine Reihe dementsprechender Veranstaltungen wie etwa die Loretty Lynn's Amateur National Championships. Obwohl naturgemäß auf dem GBA weniger Tasten zur Verfügung stehen als auf dem PS2-Gamepad, lassen sich auch bei der Handheld-Version zahlreiche Kunststücke und Sprünge nach einiger Zeit vollführen. Das Fahrgefühl darf zudem als relativ realistisch bezeichnet werden.

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Nicht ganz so gut ist die grafische Gestaltung des Spieles: Vor allem die sandigen und steinigen Strecken wirken recht farb- und lieblos gestaltet, ferner stellt sich kein wirklicher Geschwindigkeitsrausch ein, was das Rennvergnügen doch ein wenig schmälert.

Fazit:
Optisch wäre sicherlich mehr möglich gewesen, das haben andere Rennspiele auf dem GBA schon deutlich gemacht. Vom Spielgefühl her kann man aber nicht klagen; wer auch unterwegs auf seine tägliche Dosis Motocross nicht verzichten will, macht mit MX2002 sicherlich nichts falsch.

Men in Black: The Series

Die glorreichen Tage der Men In Black liegen nun schon ein paar Jahre zurück, der Wert der Lizenz dürfte also mittlerweile doch merklich abgenommen haben. Das Spiel wird leider wenig dazu beitragen, den Ruf der Alienjäger wieder aufzupolieren, denn die Jump&Run-Umsetzung von Ubi Soft lässt kreative Elemente weitestgehend vermissen.

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Zwar gibt es eine Reihe verschiedener Waffen, aus denen die beiden Helden wählen dürfen, die Gegner sind allerdings allesamt sehr schwach animiert und oft kaum deutlich auszumachen. Auch die Steuerung gibt Grund zur Klage, so muss etwa eine umständliche Tastenkombination gedrückt werden, nur um die Pistole abfeuern zu können. Erschwerend kommt die Unübersichtlichkeit und Farbarmut der Level sowie die sehr piepsige Hintergrundmusik hinzu.

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Fazit:
Wenig Ideen, schwache Grafik und eine umständliche Steuerung – Men In Black: The Series ist leider alles andere als ein empfehlenswertes Action-Spiel für den GBA. Gerade auch im direkten Vergleich mit Spider-Man lassen sich kaum gute Argumente für dieses Spiel finden. Selbst Fans von Men in Black sollten also ihr Geld lieber für den Kinofilmstart von "MIB 2" im kommenden Sommer sparen.


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