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Marktverteilung von PDAs und Smartphones in West-Europa

Analyse zeigt steigende Nachfrage nach Smartphones

Das britische Marktforschungsinstitut Canalys veröffentlichte eine Erhebung über die Marktverteilung von PDAs und Smartphones in West-Europa im dritten Quartal 2001. Demnach führte Nokia in diesem Zeitraum den Markt an, was den steigenden Bedarf nach Smartphones zeigt, einer Mischung aus Handy und PDA.

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Allerdings stellt die aktuelle Erhebung keineswegs einen Trend dar, sondern zeigt eher eine Ausnahmesituation, denn schon für das aktuelle vierte Quartal erwartet Canalys noch stärkere Rückgänge. Schon im dritten Quartal schrumpfte der Gesamtmarkt um 16 Prozent. Zudem kommt es Nokia zugute, dass der PDA-Markt schon länger rückläufig ist, worunter der bisherige Marktführer Palm besonders zu leiden hatte.

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Außerdem brachte Nokia im dritten Quartal mit dem Nokia 9210 Communicator nach langer Zeit einen Nachfolger für den betagten 9110 Communicator auf den Markt. Eine entsprechend hohe Nachfrage nach diesem neuen Gerät überrascht daher nicht. Zudem dürfte der Abverkauf des Auslaufmodells auch seinen Teil zu den Verkaufszahlen beigetragen haben. Ferner geht Canalys davon aus, dass zahlreiche bisherige Psion-Anwender zum 9210 gewechselt sind, da beide Plattformen Epoc als Betriebssystem verwenden.

Marktverteilung PDAs und Smartphones Q3/2001 (gerundete Werte)
Marktverteilung PDAs und Smartphones Q3/2001 (gerundete Werte)

Im dritten Quartal verkaufte Nokia 152.335 Smartphones und erreichte mit einem Marktanteil von 28,3 Prozent den ersten Platz. Noch im vergangenen Jahr erzielte Nokia mit einem Marktanteil von 12,2 Prozent nur Rang vier. Zu dem Zeitpunkt führte Palm den Markt mit 37,9 Prozent an, fiel im dritten Quartal 2001 aber mit 20,2 Prozent (108.445 PDAs) auf den zweiten Platz zurück. Danach folgt Compaq aktuell mit 66.925 verkauften PDAs (12,4 Prozent) auf dem dritten Rang (Vorjahr: 6. Platz mit 5,7 Prozent). Deutliche Einbußen musste Psion hinnehmen, die noch im dritten Quartal 2000 mit einem Marktanteil von 15,6 Prozent den dritten Platz einnahmen, sich nun aber bei schlappen 3 Prozent mit Rang 7 zufrieden geben müssen. Beim Viertplazierten Casio ging der Marktanteil leicht von 13,5 Prozent auf 11,4 Prozent (61.560 Geräte) zurück. Handspring hingegen konnte aufholen und steigerte seinen Anteil von 5,4 Prozent auf 7,7 Prozent (41.450 PDAs) und nimmt damit den fünften Platz ein.

Man muss sich bei dieser Datenerhebung vor Augen führen, dass ein Vergleich von PDAs und Smartphones ein stark verzerrtes Bild liefert: Denn einerseits unterscheiden sich die Einsatzzwecke der beiden Geräteklassen Smartphone und PDA enorm stark und andererseits profitieren Smartphones in zahlreichen Ländern von einer Subventionierung durch den Abschluss eines Mobilfunkvertrags, was der PDA-Markt gar nicht kennt.



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