Test: VisorPhone erweitert Visor-PDA zum Handy

VisorPhone mit Visor Prism
VisorPhone mit Visor Prism
Nun zur Software-Ausstattung: Die Telefonapplikation informiert über den Akku-Ladestand des Moduls sowie die Netzstärke und ist leicht zu bedienen. Verteilt auf fünf Tafeln stehen jeweils zehn leicht zu bestückende Schnellwahltasten zur Verfügung. Außerdem gibt es auf einer weiteren Ansicht ein großzügig dimensioniertes Tastenfeld, so dass man beides auch ohne Stift bedienen kann. Sehr löblich: Die Telefonapplikation kann Telefonnummern aus dem Clipboard einlesen, um Telefonnummern unkompliziert aus anderen Anwendungen zu übertragen. Auch eine Übersicht geführter Anrufe bietet die Telefon-Software. Über die neue Adressen-Applikation lassen sich Teilnehmer zudem leicht mit einem Knopfdruck anwählen. Beim Telefonieren oder einer bestehenden Internetverbindung steht einem Wechsel zu anderen Applikationen nichts im Weg.

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Die Telefon-Applikation beherrscht keinen Zugriff auf den Speicher einer SIM-Karte, so dass dafür die spezielle SIM-Software verwendet werden muss, womit man die Einträge in die Telefon-Applikation, nicht aber in das PalmOS-Adressbuch kopieren kann. Ferner lassen sich SIM-Einträge so editieren oder anwählen. Auch etwas ungewohnt: Ein Zugriff vom SMS-Manager auf das Adressbuch ist nicht möglich. Man muss immer erst das Adressbuch öffnen und dort den gewünschten Empfänger für den SMS-Versand auswählen. Dann öffnet sich die SMS-Anwendung, die die ausgewählte Handy-Nummer automatisch übernimmt.

VisorPhone
VisorPhone
Am VisorPhone befinden sich zwei Tasten, mit denen man schnell zwischen der Telefonapplikation und dem SMS-Manager wechseln kann, wobei eine nochmalige Betätigung zwischen den verschiedenen Ansichten der Telefon-Software respektive zu anderen Kategorien im SMS-Programm wechselt. Mit einer weiteren Taste am Modul kann man schnell zwischen zwei Anrufprofilen - etwa einem Innen- oder Außeneinsatz - wählen. Neben den Klingeltönen bietet das VisorPhone auch einen Vibrationsalarm, der sich aber leider nur für die Telefonfunktionen und nicht etwa für den Terminkalender nutzen lässt. Eine LED signalisiert, dass das Modul in einem Handy-Netz eingebucht ist.

Zusammen mit dem Visor Prism gibt es das VisorPhone für einen begrenzten Zeitraum direkt bei Handspring zum Preis von 1.291,- DM. Separat kostet das VisorPhone stattliche 999,- DM und wird in Deutschland nur ohne Mobilfunkvertrag angeboten, weil Handspring keine Partner dafür gefunden hat. Zum Lieferumfang des VisorPhone gehört ein gedrucktes Handbuch, ein Freisprechset, eine Software-CD und ein Lade-Netzteil.

Fazit:
Alleine ist das VisorPhone mit 1.000,- DM für seine Leistung sehr teuer. Aber zusammen mit dem Visor Prism bietet Handspring ein attraktives Angebot. Die mitgelieferte, leicht zu bedienende Software erfüllt ihre Aufgaben bis auf wenige Kleinigkeiten mit Bravour und ist gut in das PalmOS eingebunden. Die praktischen Umschalttasten am VisorPhone erleichtern die tägliche Arbeit ungemein. Leider ärgert es, dass sich das Gerät nicht vernünftig unterwegs einsetzen lässt, weil ein gesicherter Transport mit dem mitgelieferten Zubehör nicht möglich ist. Auch stört es, dass man zum Aufladen des VisorPhone immer einen Visor-PDA benötigt.

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ip (Golem.de) 02. Nov 2001

steht alles im Test unter https://www.golem.de/0111/16692.html Viele Grüße, Ingo Pakalski...

thomas anders 01. Nov 2001

was ist denn das bitte für ein scheiss!!

ip (Golem.de) 01. Nov 2001

Hallo, nein. Das VisorPhone funktioniert ausschließlich mit Visor-PDAs von Handspring...

Ich 01. Nov 2001

Kánn man die Karte auch ohne PDA nutzen??? Nur zur Rufanahme? Wie schaut es mit dem Modem...



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