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Computec Media in Schwierigkeiten?

Hauptaktionäre verzichten auf Forderungen in Höhe von 18,3 Millionen DM

Der Vorstand und Aufsichtsrat der Computec Media AG haben mit Unterstützung der Hauptaktionäre beschlossen, zum Jahresabschluss der Gesellschaft diverse bilanziell wirksame Maßnahmen durchzuführen. So trennt man sich von der Mehrheit seiner französischen Tochter, bewertet Beteiligungen neu und die Hauptaktionäre der Gesellschaft verzichten auf erhebliche Forderungen gegen das Unternehmen.

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So habe man einen nicht weiter genannten strategischen Partner für ihre französische Tochtergesellschaft gewinnen können. In diesem Zuge werden mit Wirkung zum 1. November 2001 75 Prozent der Anteile an der Computec Media France S.A. an ein französisches Verlagsunternehmen verkauft. Der neue Verlagspartner werde sich an den Restrukturierungskosten der Gesellschaft beteiligen. Die Computec Media AG bekommt das Recht, ihre Beteiligung zu einem späteren Zeitpunkt wieder auf 49 Prozent aufzustocken.

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Im Rahmen der Erstellung des Einzelabschlusses der Computec Media AG werde es dadurch notwendig, Beteiligungsbuchwerte und Konzernforderungen in Höhe von rund 28 Millionen DM abzuschreiben. In Folge dieser Maßnahmen beträgt das Eigenkapital der Computec Media AG gemäß des vorläufigen Einzelabschlusses der Gesellschaft knapp 7 Millionen DM, was einem Verlust von mehr als der Hälfte des Grundkapitals entspricht. Der Vorstand beruft daher gemäß Paragraf 92 Abs. 1 AktG unverzüglich die Hauptversammlung ein, um dieser den Verlust anzuzeigen. Die Neubewertungen wirken sich nicht auf die Liquidität aus.

Die Hauptaktionäre der Computec Media AG haben allerdings zudem beschlossen, die Bilanzstruktur zu verbessern, indem sie auf Forderungen aus der Gesellschaft gewährten Darlehen in Höhe von rund 18,3 Millionen DM verzichten. Damit sinken auch die liquiditätswirksamen Finanzierungskosten um bis zu einer Million DM pro Jahr.



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