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Ericsson meldet weniger Umsatz und hohen Verlust

Sechs Milliarden Euro Umsatz - 600 Millionen Euro Verlust

Ericsson hat früher als geplant heute seine Quartalsergebnisse veröffentlicht. Das Unternehmen hatte die Veröffentlichung vorziehen müssen, da darin enthaltene Zahlen bereits durchgesickert waren. In den ersten neun Monaten 2001 ist der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9 Prozent auf 19 Milliarden Euro gesunken, Aufträge gingen um 15 Prozent auf 20 Milliarden Euro zurück.

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Im dritten Quartal ist der Umsatz sogar um 19 Prozent auf 6 Milliarden Euro gesunken, die Aufträge gingen um 35 Prozent auf 4,9 Milliarden Euro zurück. Den Rückgang bei den Umsätzen und Aufträgen erklärt Ericsson dabei mit der schlechten Konjunktur in Lateinamerika, den geringeren Netztechnik-Umsätzen und den gesunkenen Verkaufszahlen bei den Mobiltelefonen.

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"Trotz des Rückgangs bei Umsatz und Aufträgen sind wir nach wie vor der umsatzstärkste Anbieter von Mobilfunksystemen. Mit einem Wachstum von 17 Prozent bei GSM-Netztechnik in diesem Jahr haben wir die Wettbewerber wieder einmal hinter uns gelassen. Gleichzeitig haben wir bewiesen, dass wir unser Unternehmen und unsere Kosten schnell an den schwieriger gewordenen Markt anpassen können", sagte Kurt Hellström, President und CEO von Ericsson.

Dennoch muss Ericsson unter dem Strich deutliche Verluste verzeichnen. Der bereinigte Verlust vor Steuern, ohne nicht-operative Umsätze, betrug 600 Millionen Euro im dritten Quartal 2001.

Auch der Ausblick in die Zukunft scheint bei Ericsson weniger positiv. Ericsson erwartet zwar, dass die Zahl der Mobilfunkteilnehmer weiterhin wachsen wird und bleibt bei der Prognose von weltweit 920-950 Millionen Mobilfunkteilnehmern zum Ende dieses Jahres, das sind 25-35 Prozent mehr als vor einem Jahr. 2002 soll der Zuwachs in ähnlicher Größenordnung ausfallen. Ericsson schätzt die Zahl der Mobilfunkteilnehmer auf 1,6 Milliarden zum Ende 2005.

Die Umsätze mit mobiler Netzwerktechnik sollen im Jahr 2001 gegenüber dem Vorjahr aber unverändert bleiben. Und auch im Jahr 2002 werde dieser Markt bestenfalls unverändert bleiben oder gar um 10 Prozent schrumpfen.

Ericsson erwartet für das vierte Quartal 2001 einen Umsatz in Höhe von etwa 6 Milliarden Euro. Das Mobiltelefongeschäft, das an Sony Ericsson Mobile Communications übergegangen ist, bleibt davon ausgenommen. Die Umsätze mit Netzwerktechnik im vierten Quartal dürften nach den Erwartungen des Unternehmen etwa um 10 Prozent unter denen des Vorjahresquartals liegen. Der Verlust vor Steuern werde voraussichtlich etwas geringer ausfallen als im dritten Quartal 2001.

Ericsson will im nächsten Jahr mindestens so viel umsetzen, wie der Markt sich entwickelt. Allerdings geht Ericsson davon aus, dass der Markt bestenfalls gleich bleibt oder aber um 10 Prozent zurückgeht.

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