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Studie: Zahl der Start-up-Pleiten übersteigt Neugründungen

Von den schätzungsweise rund 15.000 Gründungen, die per 7/2000 im deutschen Markt aktiv waren, sind in den vergangenen 15 Monaten mehr als 1.700 wieder ausgetreten. Wird das aktuelle Tempo der Konsolidierung fortgeschrieben, kann für das Gesamtjahr 2001 mit etwa 1.900 Marktaustritten gerechnet werden. Davon entfallen 1.300 auf Scheitern und 600 auf eine Eingliederung nach Übernahme. Die Zahl der Gründungen erreichte im vergangenen Jahr noch ein Niveau von 2.500 neuen Unternehmen. Bereits seit den Boomjahren 1996/97 ist diese Zahl bereits rückläufig. Sie dürfte auf Grund der Zurückhaltung bei der Finanzierung neuer Geschäftsideen und der schlechteren Stimmung bei den Gründern in 2001 weiter deutlich sinken und erstmals das Niveau der Marktaustritte unterschreiten. Ein erstes Indiz hierfür bietet die Entwicklung bei den VC-finanzierten Anbietern. Wurden in 2000 noch durchschnittlich 40 Unternehmen pro Monat neu finanziert, ist diese Zahl im ersten Halbjahr 2001 auf unter zehn Unternehmen gesunken. Dem stehen monatlich etwa 30 Marktaustritte VC-finanzierter Anbieter gegenüber.

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Die betrachteten Unternehmen wurden im ersten Halbjahr 2000 durch ein sechsköpfiges Rechercheteam identifiziert. Alle Unternehmen waren vor dem Stichtag 1. Juli 2000 gegründet worden. Die Stichprobe der 676 VC-finanzierten Unternehmen hatte die Finanzierung bereits vor diesem Datum erhalten.

Der Status der Unternehmen wurde bei den nicht VC-finanzierten Unternehmen einmalig im September 2001 und bei den aktiveren VC-finanzierten quartalsweise aktualisiert. Neben den Unternehmens-Webseiten wurden dazu Suchmaschinen, Newsfeeds und Pressemitteilungen über den gesamten Zeitraum ausgewertet. Bundesweit wurden ergänzend alle eröffneten Insolvenzverfahren ausgewertet und mit der Unternehmens-Datenbank abgeglichen. Alle Ergebnisse beziehen sich auf den Stichtag 1. Oktober 2001.

E-Startup.org ist ein Forschungsprojekt zu Internet/E-Commerce-Gründungen in Deutschland. Ziel des Projektes ist es, das aktuelle Gründungsverhalten in Deutschland zu erheben und auszuwerten. Auf Basis der erhobenen Daten wird empirisch das Phänomen der Bildung von Technologie-Regionen für die neu entstehende Industrie untersucht. Damit sollen neue Ansatzpunkte für die regionale Standortpolitik und die Stärkung des Wirtschaftsstandortes Deutschland gefunden werden. Das Projekt wird bearbeitet am DtA-Stiftungslehrstuhl für Gründungsmanagement und Entrepreneurship der European Business School (ebs) in Oestrich-Winkel im Rheingau. Leiter des von der Deutschen Ausgleichsbank finanzierten Lehrstuhls ist Prof. Dr. Heinz Klandt. Projektleiter von e-Startup.org ist Lutz Krafft, der seit 1993 als Berater bei der Boston Consulting Group tätig ist.

Die Ergebnisse der Untersuchung sind im Internet unter www.e-startup.org als Download verfügbar.

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Manager 09. Jan 2002

NUR diesem letzen Beitrag kann ich zustimmen... :-). Leute das DING hat SYSTEM, genauso...

relain 25. Okt 2001

Oh Wahnsinn! -> Den Kommentaren kann man eine geballte Kompetenz entnehmen...Wirklich...

NOP 24. Okt 2001

Geld verdienen wollen doch alle. Nur ob als Geschäftsmodell Scheisse zu verkaufen...

bürp 23. Okt 2001

na, ist da jemand gereizt ? Vielleicht beim nem Startup beschäftigt (gewesen) ? nix fuer...

Musidus 23. Okt 2001

Achne, und Du nicht? Was Du verdienst, verteilst Du gleich unter den Armen! Oder wohnst...


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