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Slashdot im Interview: "Das Unmögliche versuchen"

Slashdot-Redakteur Timothy Lord über die Arbeit hinter der Site

Linux-Boom hin oder her: Keine Open-Source-Website ist so einflussreich wie das Slashdot-Angebot mit seinem Motto "News for nerds, stuff that matters". Ben Schwan sprach mit Slashdot-Redakteur Timothy Lord über die Arbeit hinter der Site, die Macht von guten Communities und die Zukunft von freier Software nach dem Ende des Internet-Hypes.

Artikel veröffentlicht am ,

Golem.de: Timothy, wie hat Deine Karriere bei Slashdot begonnen?

Timothy: Ich weiß nicht, ob das meinem alten Arbeitgeber gefallen wird, wenn ich das jetzt sage... Ich hatte einen Job mit sehr unterschiedlichen Arbeitszeiten. Manchmal gab es so viel Arbeit, dass man bis zehn Uhr nachts im Büro bleiben musste, manchmal gab's aber auch Tage, an denen nicht so viel passierte. Meine Mitbewohner aus dem Haus, in dem ich damals in Austin, Texas, lebte, waren allesamt Informatiker oder Computerwissenschaftler. Und die haben mir dann sehr bald Slashdot gezeigt.

Die Site machte mich von Anfang an süchtig. Ich habe sie dann auch im Büro die ganze Zeit gelesen und wurde zu einem dieser "Grammar-Flamers" bei Slashdot, die sich immer darüber beschwert haben, wie schlecht die Rechtschreibung war. Nicht, dass ich selbst darin perfekt wäre, ich habe sogar schon öfter Fehler auf der ersten Seite produziert. (grinst) Irgendwann habe ich den Jungs bei Slashdot schließlich eine E-Mail geschickt, ihnen erzählt, dass ich ihre Seite ständig lese, derzeit ziemlich gelangweilt bin und gefragt, ob sie mich nicht einstellen würden.

Hat den Schlüssel zu Slashdot: Redakteur Timothy Lord
Hat den Schlüssel zu Slashdot: Redakteur Timothy Lord

Golem.de: Und der Rest ist Geschichte?

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Timothy: Genau, das war im Frühjahr letzten Jahres. Rob Malda suchte gerade jemanden, der die Rolle eines Redakteurs übernimmt. Die Tatsache, dass ich mich für Technologie interessierte und unter anderem Linux schon ein paar Jahre einsetzte und ein großer Befürworter freier Software bin, half natürlich. Gleichzeitig hatte ich aber auch keine Probleme, die ganzen Trolls im Eingangspostfach und in den Boards zu lesen.

Slashdot im Interview: "Das Unmögliche versuchen" 
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timothy 24. Okt 2001

Kein Cockring. Sondern ist es irgendetwas vom Hardwarespeicher, keine Idee was fuer ein...

Burrito 24. Okt 2001

Schickes Fotto. Der Mann hat nen Cockring am Schlüsselbund! Da isser einem doch gleich...

Petra Struck 24. Okt 2001

Ein wirklich interessantes und aufschlussreiches Interview!

cmi 24. Okt 2001

tolle sache das. solche bonbons die über die "normalen" news hinausgehen wären auch für...


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