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Slashdot im Interview: "Das Unmögliche versuchen"

Golem.de: Wie wurdest Du in der Community aufgenommen?

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Timothy: Die meisten Slashdot-Leser, auch wenn sie das vielleicht nicht gerne zugeben, sind ziemlich konservativ - in dem, was sie Tag für Tag tun oder beispielsweise von einer Website erwarten. Für die ist natürlich jede Veränderung unschön. Dabei hat sich Slashdot in den letzten Jahren stark verbessert. Und die Leute lesen uns auch heute noch. Ich bin zwar ein etwas voreingenommener Nutzer der Site (lächelt), aber wenn ich die Seite nicht mehr lesen mögen würde, könnte ich dort auch nicht mehr arbeiten.

Golem.de: Es gibt Leute, die nutzen Slashdot nur als Nachrichtenangebot - und sehen die ganzen Kommentare nicht.

Timothy: Am Anfang habe auch ich das nicht verstanden. Mir hat das dann irgendwann jemand erklärt, dass es da mehr gab, als nur die Homepage. Man muss eben den kleinen Knopf "Read More" drücken (lacht). Seitdem ich das verstanden habe, lese ich so viele Kommentare wie nur möglich, obwohl das selbst für einen schnellen Leser inzwischen fast nicht mehr machbar ist.

Der Kommentar-Bereich ist übrigens das wichtigste Segment für die Programmierer des Systems hinter Slashdot, das sich "Slash" nennt. Das Angebot ist vielmehr eine Diskussions-Site als eine News-Site. Deshalb sind Leute wie ich, die bloß neue Storys auf die Homepage stellen, ziemlich leicht ersetzbar. Die Art, wie Kommentare sortiert, dargestellt und moderiert werden, ist viel wichtiger. Und natürlich die Community, die diese ganzen Features nutzt.

Golem.de: Was hast Du vor Deinem Job bei Slashdot gemacht?

Timothy: Ich habe in der Werbung gearbeitet. Ein Grund, warum ich Slashdot berechtigterweise den ganzen Tag lesen konnte, war, dass wir an Katalogen für Dell Computer gearbeitet haben. Ich recherchierte beispielsweise, ob ein Produkt auch das tut, was es tun soll. Die Firma, bei der ich damals war, hatte aber fast nichts mit dem Web zu tun. Es war eine klassische Agentur, die vor allem großen Wert auf eine gute Textqualität in der Werbung legte.

Im College in Austin war ich die ganze Zeit bei einem Studentenblatt beschäftigt, das dort größer ist als viele Zeitungen in kleineren Städten. Meinen Abschluss habe ich aber in Werbung gemacht, den man an anderen Unis gerne Marketing oder auch Kommunikation nennt. Ich mag das Schreiben von Nachrichten und das Feedback, das man dann bekommt. Das liegt mir im Blut. Ich bastele gerne an Sätzen und versuche, ihre Bedeutung klarer zu machen. Bei Slashdot kommt noch diese Interaktivitätskomponente hinzu, die klar sichtbar ist. Die Leute mögen es einfach, auf Themen zu reagieren - und dass ihre Antwort dann von der Gemeinschaft gesehen wird.

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timothy 24. Okt 2001

Kein Cockring. Sondern ist es irgendetwas vom Hardwarespeicher, keine Idee was fuer ein...

Burrito 24. Okt 2001

Schickes Fotto. Der Mann hat nen Cockring am Schlüsselbund! Da isser einem doch gleich...

Petra Struck 24. Okt 2001

Ein wirklich interessantes und aufschlussreiches Interview!

cmi 24. Okt 2001

tolle sache das. solche bonbons die über die "normalen" news hinausgehen wären auch für...


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