Abo
  • Services:

Gatrixx AG beantragt das Insolvenzverfahren

Manager Magazin: Gesellschafter führten keine neuen Mittel zu

Die Gatrixx AG hat am 19.10.2001 beim Amtsgericht Charlottenburg einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens eingereicht. Das operative Geschäft solle bis auf weiteres weitergeführt werden, teilte das Unternehmen mit.

Artikel veröffentlicht am ,

Nachdem die Gesellschafter sich bislang nicht über die Einzahlung frischer Mittel im notwendigen Umfang einigen konnten, sah sich der Vorstand zur Einleitung des vorläufigen Insolvenzverfahrens gezwungen, da die Zahlungsunfähigkeit der Gesellschaft droht. Die Verhandlungen mit den Gesellschaftern sowie externen Investoren würden aber weitergeführt.

Stellenmarkt
  1. TQ-Systems GmbH, Gut Delling bei München
  2. Hays AG, Baden-Württemberg

Der Vorstand gibt sich überzeugt, die seit Jahresbeginn laufende Restrukturierung des Unternehmens erfolgreich abschließen zu können. "Neben den Werbeerlösen ist das Lizenzgeschäft der gatrixx AG ein wichtiger Umsatzfaktor: 3,5 Millionen DM Lizenzumsatz durch zufriedene B2B-Kunden sind eine gute Basis. Zudem haben wir neue Produkte marktreif entwickelt und positive Resonanz im Markt vorgefunden. Wir müssen jetzt Vertrauen schaffen und durch Gerüchte verunsicherte Interessenten kurzfristig in Kunden konvertieren", erklärte COO Uwe Frers. Man hält am Umsatzziel von 7 Millionen DM für 2001 fest.

Der zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellte Rechtsanwalt Dr. Schröder zeigte sich zuversichtlich, auch die langfristige Fortführung des Geschäfts durch einen Sanierungsplan sicherstellen zu können. "Angesichts Marktposition, Kundenstamm und Umsatzsubstanz des Unternehmens sollte die Sanierung und das Erreichen der Gewinnschwelle in absehbarer Zeit möglich sein. Wir haben auch genug Zeit für Planung und Umsetzung, da die Kosten des Geschäftsbetriebs über den operativen Cash Flow gedeckt werden können", äußerte sich Dr. Schröder.

Die Gatrixx AG betreibt mit www.gatrixx-finanztreff.de eine der größten Finanz- und Börsenwebsites in Deutschland. Zudem zeichnet man zusammen mit internet.com für deren deutsche Ausgabe de.internet.com verantwortlich.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 54,98€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. (-67%) 16,49€
  3. 50,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie

Folgen Sie uns
       


Das Abschlussgespräch zur E3 2018 (Analyse, Einordnung, Zuschauerfragen) - Live

Im Abschlussgespräch zur E3 2018 berichten die Golem.de-Redakteure Peter Steinlechner und Michael Wieczorek von ihren Eindrücken der Messe, analysieren die Auswirkungen auf die Branche und beantworten die Fragen der Zuschauer.

Das Abschlussgespräch zur E3 2018 (Analyse, Einordnung, Zuschauerfragen) - Live Video aufrufen
IMHO: Heilloses Durcheinander bei Netflix und Amazon Prime
IMHO
Heilloses Durcheinander bei Netflix und Amazon Prime

Es könnte alles so schön sein abseits vom klassischen Fernsehen. Netflix und Amazon Prime bieten modernes Encoding, 4K-Auflösung, HDR-Farben und -Lichter, flüssige Kamerafahrten wie im Kino - leider nur in der Theorie, denn sie bringen es nicht zum Kunden.
Ein IMHO von Michael Wieczorek

  1. IMHO Ein Lob für Twitter und Github
  2. Linux Mit Ignoranz gegen die GPL
  3. Sicherheit Tag der unsinnigen Passwort-Ratschläge

Disenchantment angeschaut: Fantasy-Kurzweil vom Simpsons-Schöpfer
Disenchantment angeschaut
Fantasy-Kurzweil vom Simpsons-Schöpfer

Mit den Simpsons ist er selbst Kult geworden, und Nachfolger Futurama hat nicht nur Sci-Fi-Nerds mit einem Auge für verschlüsselte Gags im Bildhintergrund begeistert. Bei Netflix folgt nun Matt Groenings Cartoonserie Disenchantment, die uns trotz liebenswerter Hauptfiguren in Märchenkulissen allerdings nicht ganz zu verzaubern weiß.
Eine Rezension von Daniel Pook

  1. Streaming Wachstum beim Pay-TV dank Netflix und Amazon
  2. Videostreaming Netflix soll am Fernseher übersichtlicher werden
  3. Quartalsbericht Netflix verfehlt eigene Prognosen um 1 Million Neukunden

Russische Agenten angeklagt: Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton
Russische Agenten angeklagt
Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton

Die US-Justiz hat zwölf russische Agenten wegen des Hacks im US-Präsidentschaftswahlkampf angeklagt. Die Anklageschrift nennt viele technische Details und erhebt auch Vorwürfe gegen das Enthüllungsportal Wikileaks.

  1. Fancy Bear Microsoft verhindert neue Phishing-Angriffe auf US-Politiker
  2. Nach Gipfeltreffen Trump glaubt Putin mehr als US-Geheimdiensten
  3. US Space Force Planlos im Weltraum

    •  /