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Dünner, monochromer PalmOS-PDA von Sony angekündigt

Starker Infrarot-Sender verwandelt PDA in Fernbedienung

Der von Sony neu vorgestellte PalmOS-PDA Clié PEG-T415 steckt in einem besonders flachen Gehäuse und besitzt als Besonderheit einen leistungsstarken Infrarot-Sender, damit das Gerät auch als Infrarot-Fernbedienung für normales HiFi-Equiqment fungiert. Der Sony-PDA soll Ende November in den USA auf den Markt kommen, ein deutscher Marktstart steht noch nicht fest.

Artikel veröffentlicht am ,

Clié PEG-T415
Clié PEG-T415
Der Clié PEG-T415 steckt samt 33 MHz schnellem Dragonball-Prozessor in einem 9,9 mm flachen Aluminiumgehäuse und zählt damit derzeit zu den flachsten PDA-Modellen auf dem Markt, auch wenn die Palm-Modelle m500 und m505 nur geringfügig (0,1 mm) dicker sind. Trotz der geringen Größe fanden alle typischen Sony-Elemente wie Memory-Stick-Steckplatz und Drehrad (Jog Dial) Platz im Gehäuse. Die Informationen erscheinen auf einem monochromen Touchscreen, der eine hohe Auflösung von 320 x 320 Pixeln liefert und eine verbesserte Hintergrundbeleuchtung besitzen soll.

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Als Besonderheit integrierte Sony beim aktuellen Clié-Modell einen starken Infrarot-Sender mit einer Reichweite von bis zu 4,5 Metern und eine Software-Fernbedienung namens Remote Commander. Da die Software die Infrarot-Codes zahlreicher Gerätehersteller von TV, DVD-Playern, Videorecordern, CD-Playern und Ähnlichem beherrscht, soll der Sony-PDA die entsprechenden Fernbedienungen leicht ersetzen können. Normalerweise besitzen elektronische Organizer zwar eine Infrarot-Schnittstelle, diese kann aber nur kurze Distanzen überbrücken und eignet sich daher nicht zur sinnvollen Steuerung von normalen HiFi-Geräten, auch wenn es Software mit entsprechenden Funktionen gibt.

Clié PEG-T415 - Rückansicht
Clié PEG-T415 - Rückansicht
Ferner enthält der Clié PEG-T415 einen verbesserten Lautsprecher und einen so genannten Sound Convertor, um Alarm-Melodien vom PC auf den PDA zu übertragen. Mit der Software lassen sich sowohl MIDI- als auch Wav-Dateien erstellen, um diese bei einem Alarm vom PDA abspielen zu lassen. Wer es stattdessen lieber leise hat, findet einen Vibrationsalarm implementiert. Die verbesserten Klangeigenschaften sollen auch Spielen zugute kommen.

Durch Einsatz von PalmOS 4.1 - ein fehlerbereinigtes PalmOS 4.0 - bietet der Clié natürlich auch alle gewohnten PIM-Funktionen wie Terminplanung, Adressverwaltung, Aufgabenliste sowie Merkzettel. Das Betriebssystem sitzt in einem 4 MByte Flash-ROM, während den Applikationen 8 MByte Arbeitsspeicher zur Verfügung stehen. Die Stromversorgung übernimmt ein eingebauter Lithium-Polymer-Akku, der den 120 Gramm wiegenden PDA bei durchschnittlicher Nutzung etwa zwei Wochen am Leben halten soll.

Zum Lieferumfang zählt neben einem Flip-Cover eine USB-Dockingstation, ein Netzteil sowie eine Software-CD mit dem Palm Desktop 4. Um Word- oder Excel-Dateien unterwegs zu bearbeiten, liegt dem Sony-PDA Documents To Go 4.0 in der Standard Edition von DataViz bei.

In den USA soll der Clié PEG-T415 Ende November zum Preis von 299,99 US-Dollar auf den Markt kommen. Ob und wann Sony das Gerät auch in Deutschland anbietet, ist bislang nicht bekannt. Das aktuelle Modell besitzt eine andere Schnittstelle zum Anschluss an den PC, so dass Zubehör für die Clié-Reihe damit nicht ohne weiteres verwendet werden kann.



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Ron Sommer 24. Okt 2001

Mal abgesehen davon, dass Sony ihre PDAs IMHO zu teuer verkaufen: Wie schaffen die es...


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