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PC erforscht Alzheimer und Rinderwahnsinn (Update)

Stanford University startet neues Distributed-Computing-Projekt

Nachdem Intel die Internet-Gemeinschaft bereits gemeinsam mit United Devices erfolgreich dazu aufrief, US-Krebs-Forschern die in vielen Desktop-Computern brachliegende Rechenleistung zur Verfügung zu stellen, gibt es nun ein neues Projekt. Diesmal suchen die Stanford University und die Alzheimer Foundation "Rechenzeitspender" zum Kampf gegen Alzheimer, Rinderwahnsinn und Co.

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Die Folding@Home getaufte Software stellt Intel als Sponsor unter intel.com/cure/download.htm in zwei Versionen für Windows NT/2000/XP zum Download zur Verfügung. Die eine kommt in Form eines Screensavers (unter 600 KByte) und berechnet somit nur bei Nicht-Nutzung des Computers, die andere kommt als transparent im Hintergrund laufender Dienst (650 KByte), der sich einen Bruchteil der Rechenleistung abzwackt und unablässig arbeitet. Auf den Folding@Home-Webseiten der Stanford University finden sich bereits neuere Clients, die auch Windows 95/98/Me und Linux unterstützen. Andere Betriebssysteme werden derzeit nicht unterstützt.

Wie beim United Devices Cancer Research Program mit derzeit fast 587.000 Teilnehmern und rund 1 Million Rechnern erledigt eine angepasste Version ("folding@home") des von der Standford University entwickelten Distributed-Computing-Clients TINKER die Kommunikation und Berechnung. TINKER holt sich seine zu verarbeitenden Datenpakete online ab, verarbeitet diese und verschickt anschließend die Ergebnisse per Internet an einen oder mehrere Server, sofern eine Verbindung besteht. Durch die gesammelte Rechenleistung entsteht ein weltweit verteilter Supercomputer, wie man es auch von anderen Projekten kennt, die nach den höchsten Primzahlen, Schwächen in Verschlüsselungsalgorithmen oder in Radarsignalen nach Beweisen für außerirdisches Leben suchen.

Beim neuen "Stanford Alzheimer and Amyloidogenic Disease Research Program" simulieren die einzelnen TINKER-Clients, unter welchen Umständen und warum einige Proteine sich verändern, was in Laborversuchen zu lange dauern würde. Damit erhoffen sich die Forscher, die Gründe für die Entstehung von so genannten Prionen zu finden und damit letztendlich Prionkrankheiten wie Alzheimer, Typ II Diabetes und Rinderwahnsinn sowie andere "amyloidogenic diseases" wie Parkinson und ALS verstehen zu können. Ein Medikament oder eine Heilung wird jedoch auch mit diesem Forschungsprogramm noch nicht gefunden werden, da zuerst die Hintergründe der Protein-Veränderungen verstanden werden müssen. So ist über Alzheimer auch heute noch nicht viel bekannt, es wird jedoch angenommen, dass die Krankheit durch eine Anhäufung von missgefalteten Proteinen verursacht wird.

Näheres über das von Intel ins Leben gerufene "Philantrophic Peer-to-Peer Progam", in dessen Rahmen der Hersteller auf Distributed Computing (Verteiltes Berechnen) nutzende Forschungsprogramme zum Wohle der Menschheit unterstützt und bekannt macht, findet sich im Web unter intel.com/cure/. Intel empfiehlt, nur an einem der momentan gebotenen Programme teilzunehmen, da die verschiedenen Clients sich sonst beim Kampf um freie Rechenzeit ins Gehege kommen könnten.


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Mirko 09. Jan 2002

Hi, Ich verstehe Dein Problem nicht! Es ist doch gut wenn wenigstens was versucht wird...

Wilfried... 26. Okt 2001

Wie erwartet, gab es keine grose Reaktionen, zum Thema Alzheimer ! Eigentlich sehr...

David Reitter 19. Okt 2001

-> Kannst Du auf eine Studie verweisen? Wenigstens kompetente Erfahrungswerte? Indizien...

Wilfried... 19. Okt 2001

Seit vielen Jahren stellt man Hypothesen auf und weiss eigentlich doch nichts ! Das...

CK (Golem.de) 19. Okt 2001

Danke für den Hinweis, ich habe den Artikel eben entsprechend korrigiert. Mit...



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