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Studie: Europamarkt für mobile Datenkommunikation

Mobilfunkanbieter setzen auf Geschäftskunden - Windows CE soll PalmOS ablösen

Der Umfang der mobilen Datenkommunikation im Unternehmensalltag nimmt weiter zu. In Zukunft sollen etwa Außendienstmitarbeiter per Mobiltelefon oder PDA E-Mails empfangen und versenden sowie auf Firmendatenbanken und Unternehmenssoftware zugreifen können - und dies alles ohne tragbaren Computer und somit erheblich kostengünstiger. Eine neue Analyse der Unternehmensberatung Frost & Sullivan erwartet einen Anstieg der Teilnehmerzahl bei den Geschäftskunden von 21 Millionen im Jahr 2000 auf 33,9 Millionen im Jahr 2006.

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Gleichzeitig soll sich der Umsatz mit Datenkommunikation von Geschäftskunden verzehnfachen und von rund 700 Millionen US-Dollar auf über sieben Milliarden US-Dollar im Jahr 2006 anwachsen.

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Im Jahr 2000 waren nur 9,4 Prozent der Mobilfunkteilnehmer Geschäftskunden, die aber für knapp 16 Prozent der Gesamtumsätze (Sprach- und Datenverkehr) verantwortlich zeichneten. Dieses Verhältnis soll im Jahr 2006 sogar noch extremer ausfallen: knapp 12 Prozent der Teilnehmer werden Geschäftskunden sein und für 23 Prozent der Gesamteinnahmen sorgen, so Frost & Sullivan.

Die größten Chancen hinsichtlich der Nutzerzahlen bieten nach Ben Donnelly, Research Analyst bei Frost & Sullivan, horizontale Anwendungen wie E-Mail und Personal Information Management (PIM), Sales Force Automation (SFA) und Field Service Management (FSM).

Für den Unternehmensmarkt sind komplexe Datenanwendungen und -dienste erforderlich, zu deren Bereitstellung die Netzbetreiber mit Anbietern von Unternehmenssoftware wie Microsoft, Oracle, Siebel und SAP zusammenarbeiten müssen. Dabei besteht die Gefahr, die Kontrolle über das gesamte Geschäft an die großen Softwareanbieter zu verlieren. Allerdings müssen auch diese Unternehmen sich einem Wettbewerb mit kleineren, auf Mobilfunk spezialisierten Softwareanbietern stellen. Diese verfügen über eine genauere Kenntnis des Marktes, ein flexibles Service-Portfolio und Spezialwissen für die Entwicklung von Mobilfunk-Lösungen. Sie wiederum müssen für ihren Erfolg Markenbewusstsein und Fähigkeiten zur Systemintegration entwickeln.

Die Anbieter von IT-Lösungen besitzen nur wenig Erfahrung im Mobilfunkbereich und sind erst seit kurzem mit entsprechenden Lösungen auf dem Markt. Sie können von Partnerschaften mit den Mobilfunkbetreibern profitieren und eventuell Spezialanbieter übernehmen.

In ihrer Wettbewerbsanalyse bestätigt die Studie die Erwartung, dass die Marktführerschaft von Palm auf Windows CE von Microsoft übergehen wird. Frost & Sullivan sieht die Vorteile von Windows CE in mehr Rechenleistung, Speicher und Funktionalität, aber auch in der allgemeinen Bekanntheit von Microsoft-Anwendungen. Blackberry von Research In Motion soll ebenfalls einen erheblichen Anteil am europäischen Unternehmensmarkt erringen.

Die Frost & Sullivan-Studie "Analysis Of The European Enterprise Wireless Data Services Market" (Report 3975) ist für 5.000,- Euro bei zu beziehen.



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