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Spieletest: Combat Mission - Beyond Overlord

Screenshot #3
Screenshot #3
Das Spiel behandelt den Zeitraum zwischen der Landung der Allierten in der Normandie und dem Kriegsende im Westen. Neben Frankreich gibt es historisch orientierte Einsätze in den Beneluxländern und dem westlichen Teil Deutschlands zu bestehen. Mangels großer zusammenhängender Kampagnen sind dies allerdings eher Einzelspiele - es gibt die Spieloption "Operation", mit der mehrere Einzelspiele auf einer Karte gespielt werden können. Ein Mangel des Spiels ist die fehlende Eingriffsmöglichkeit aus der Luft - zwar werden Jagd-Bomber-Angriffe simuliert, doch hat man keinen Einfluss auf Zielauswahl und Angriffszeitpunkt.

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Leider gibt es kaum Möglichkeiten, Artillerie und Flak durch Zugmaschinen schnell zu verlegen - so haben die gegnerischen Jagd-Bomber und Erdkampfeinheiten natürlich leichtes Spiel, wenn sie erst einmal ihre Stellung ausgemacht haben.

Screenshot #4
Screenshot #4
Auch der Nachschub wird nur ungenügend simuliert - zwar kommen teilweise nach gewisser Zeit neue Einheiten auf das Spielfeld, doch hat eine Einheit ihre Munition verschossen, war es das eben - ein Aufmunitionieren gibt es nicht. Truppentransporter zum schnellen Verlegen von Einheiten sind gelegentlich vorhanden.

Sonst gibt es praktisch alle wichtigen Einheiten - neben unzähligen Ketten- und Radfahrzeugen auch Geschütze samt Artilleriebeobachtern sowie umfangreiche Infanteriegattungen. Die Einheiten sind jeweils in mehrere Erfahrungsstufen einsortiert. Zudem kommt eine im Spiel wichtige Einstufung der Kampfmoral, die von den Einsatzverläufen abhängig ist sowie den Erschöpfungsgrad zeigt, der abhängig von Bewegungsgeschwindigkeit und -dauer ist. Infanterieeinheiten können marschieren, laufen, sich verstecken oder in Deckung gehen. Um den Erschöpfungsgrad aufzubessern, sind Ruhepausen hilfreich.

Screenshot #5
Screenshot #5
Durch den Einsatz des "Fog of War", der verhindert, dass die Einheiten sich über große Entfernungen sehen können, und die Einbeziehung von Fahr- und Schlachtgeräuschen, die zur ungefähren Ortung und Einstufung verdeckter gegnerischer Einheiten führen, wird das Spiel recht realistisch. Auch Hindernisse wie Barrikaden, Bäume, Hecken, Häuser, Bunker, Schützenlöcher und Geländeunebenheiten beeinflussen Fortbewegungsgeschwindigkeit, Sichtwinkel und damit die taktische Gefechtssituation. Die Einheiten können auch Häuser zur Deckung nutzen und sogar in verschiedenen Räumen und Stockwerken positioniert werden.

Fazit:
Combat Mission ist für harte Kriegsstrategen bestens geeignet. Durch die Einbeziehung von Geräuschen, der Kampfmoral und des Erschöpfungsgrades der Truppen wird zusätzlicher Realismus geschaffen, ohne dass gleichzeitig übermäßige gewalttätige grafische Darstellungen eingesetzt wurden. Das Spiel erinnert eher an eine animierte Sandkastenschlacht als an herkömmliche Kriegsspiele. Einige Verbesserungen in der Spielsteuerung und Einheitenkontrolle wären zwar wünschenswert, doch auch ohne diese macht Combat Mission viel Spaß - besonders im Mehrspielermodus.

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 Spieletest: Combat Mission - Beyond Overlord
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Frank 20. Nov 2003

läuft das überhaupt noch auf windows XP ;-) oder ist das noch ein DOS-Spiel...

Jochen 25. Dez 2001

Ich kann mich dem Fazit meines Vorredners nur anschliessen ! Als alter...

apoll0n 22. Okt 2001

Es wäre noch zu erwähnen, daß dieses Spiel bereits 1,5 Jahre auf dem Markt ist und sich...


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