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AOL Time Warner: Verlust von 996 Millionen US-Dollar

3. Quartalsergebnisse veröffentlicht

AOL Time Warner hat die Zahlen für das dritte Bilanzquartal 2001 veröffentlicht. Unter Berücksichtigung aller Kosten entstand ein Verlust von 996 Millionen US-Dollar. Auf die einzelne Aktie gerechnet ist dies ein Nettoverlust von 22 US-Cent.

Artikel veröffentlicht am ,

Rechnet man die einmaligen Kosten für Restrukturierungen und außerplanmäßige Abschreibungen heraus, wurde ein EBITDA von rund 2,5 Milliarden bzw. 0,30 US-Dollar pro Aktie erzielt. Dies entspräche einer Gewinnsteigerung um 20 Prozent.

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Im zweiten Quartal 2001 lag der Nettoverlust noch bei nur 734 Millionen US-Dollar. Der Umsatz im dritten Bilanzquartal stieg um sechs Prozent auf 9,3 Milliarden US-Dollar. Im Vorjahreszeitraum entstand ein rechnerischer Umsatz von 8,8 Milliarden US-Dollar, als die beiden Konzerne noch eigenständig waren. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres wurde zusammengerechnet ein Nettoverlust von 902 Millionen US-Dollar oder 21 US-Cent pro Aktie erzielt.

Im Internet-Bereich des Konzerns, den hauptsächlich AOL beisteuert, stieg der Umsatz um 13 Prozent auf 2,2 Milliarden US-Dollar.

Für das Jahr 2002 strebt AOL Time Warner ein zweistelliges Wachstum an - auf Grund erhoffter Einnahmen bei den Abonnentenmodellen (plus 13 Prozent) des Medienkonzerns. In steigende Werbeeinnahmen setzt man wohl zurzeit keine großen Hoffnungen - hier musste man in den vergangenen drei Monaten einen Umsatzrückgang von 5 Prozent auf 1,9 Milliarden US-Dollar hinnehmen. Man wolle in den verlustreichen Bereichen weiter Kosten senken, hieß es am Rande.

AOL hat nach Angaben des Unternehmens in den vergangenen zwölf Monaten 6,7 Millionen neue Mitglieder gewinnen können, davon in den letzten drei Monaten 1,3 Millionen neue Mitglieder. Insgesamt gibt man nun 31,3 Millionen User des Onlinedienstes an.

Warner Home Video konnte seinen DVD-Absatz im Vergleich zum dritten Quartal des Vorjahres um 96 Prozent auf rund 24,6 Millionen Einheiten steigern.

Die Warner Music Group erzielte Umsätze von 939 Millionen US-Dollar und damit ein Prozent niedriger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der EBITDA dieses Bereichs sank gar um 21 Prozent auf 87 Millionen US-Dollar. Dennoch konnte man in den USA den Marktanteil auf 17,2 Prozent steigern.

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