Progeny Debian wird eingestellt
Aus technischer Sicht hätten alle neuen Features von Progeny Debian heute auch Einzug in Debian gehalten, so dass es unnötig ist, weiterhin eine eigene Distribution zu pflegen, so Progeny in einer Pressemitteilung. Zudem hätten Kunden in erster Linie nach Debian, nicht nach Progeny Debian verlangt, das nur ein weiteres Release von Debain neben beispielsweise "potato" oder "woody" gewesen sei.
Progeny will sich allerdings weiterhin an der Entwicklung von Debain beteiligen, sich selbst aber aus dem Massenmarkt zurückziehen. Man will sich in Zukunft in erster Linie auf Consulting und andere "Professional Services" konzentrieren.
Progeny Debian wurde in enger Kooperation mit dem Debian-GNU/Linux-Projekt entwickelt, das 1993 von Ian Murdock, heute Präsident und CEO von Progeny Linux Systems, gegründet wurde. Progeny beschäftigt eine Reihe von Debian-Entwicklern, allen voran CTO John H. Hartman.
- Anzeige Hier geht es zu Linux: Das umfassende Handbuch bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.



