• IT-Karriere:
  • Services:

Neue MIPS-Prozessoren für Embedded Systems

Mehr Leistung für datenintensive und mobile Anwendungsbereiche

MIPS Technologies hat auf dem Mikroprozessor Forum seine verbesserten MIPS32- und MIPS64-Mikroprozessor-Architekturen für Embedded Systems vorgestellt. Die neuen Erweiterungen sollen die Prozessor-Effizienz und -Leistung verbessern.

Artikel veröffentlicht am ,

Zu den Verbesserungen zählen eine schnellere Interrupt-Verarbeitung, da die neue Architektur das Speichern und Wiederherstellen von "General-Purpose Registern" (GPR) unnötig mache. "Vectored Interrupts" sollen ebenfalls die "Interrupt Latency" minimieren und die Verarbeitung deutlich mehr Interrupts pro Sekunde ermöglichen. Diese Geschwindigkeits- und Effizienzvorteile sollen insbesondere in Netzwerk-Hardware, Set-Top-Boxen und Autoelektronik zum Tragen kommen.

Stellenmarkt
  1. DMK E-BUSINESS GmbH, Chemnitz, Potsdam, Köln
  2. Hannover Rück SE, Hannover

Ebenfalls neu sind "Enhanced bit-field manipulations": Diese ermöglichen die effizientere Manipulation von Bits in Datenpaketen bzw. Registern, da sie Bit-Operationen wie insert fields, extract fields, rotate und byte swap beschleunigt. Dieses soll allen Embedded Designs zugute kommen, insbesondere jedoch in Controllern für Festplatten oder Netzwerk-Hardware mit TCP/IP oder anderen Kommunikations-Protokollen.

Eine erweiterte Coprozessor-Unterstützung soll volle MIPS64-kompatible Coprozessoren wie Fließkommaeinheiten (FPU) in eine 32-Bit-CPU integrieren können, was die Kosten senkt. Eine erweiterte, programmierbare Speicherverwaltungseinheit (MMU) soll darüber hinaus Speicherseiten von 1 KB bis 256 MB verwalten können und damit sowohl genügsamen mobilen Geräten als auch anspruchsvoller Netzwerk-Hardware gerecht werden. Weiterhin wurde die Cache-Kontrolle verbessert, da nun ein Mechanismus eingeführt wurde, der die Anwesenheit und Charakteristika von Level-2- und Level-3-Caches erkennt.

Die verbesserten MIPS32- und MIPS64-Prozessoren können ab sofort lizenziert werden. Sie sollen weiterhin zu den gewohnten Programmierwerkzeugen, Betriebssystemen und Anwendungen für MIPS-Architekturen kompatibel sein. Die erste Umsetzung eines entsprechenden ultra-stromsparenden 32-Bit-Kerns soll in der ersten Jahreshälfte 2002 fertig sein.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

Folgen Sie uns
       


Mario Kart Live - Test

In Mario Kart Live fährt ein Klempner durch unser Wohnzimmer.

Mario Kart Live - Test Video aufrufen
SSD vs. HDD: Die Zeit der Festplatte im Netzwerkspeicher läuft ab
SSD vs. HDD
Die Zeit der Festplatte im Netzwerkspeicher läuft ab

SSDs in NAS-Systemen sind lautlos, energieeffizient und schneller: Golem.de untersucht, ob es eine neue Referenz für Netzwerkspeicher gibt.
Ein Praxistest von Oliver Nickel

  1. Firecuda 120 Seagate bringt 4-TByte-SSD für Spieler

Yakuza und Dirt 5 angespielt: Xbox Series X mit Rotlicht und Rennstrecke
Yakuza und Dirt 5 angespielt
Xbox Series X mit Rotlicht und Rennstrecke

Abenteuer im Rotlichtviertel von Yakuza und Motorsport in Dirt 5: Golem.de konnte zwei Starttitel der Xbox Series X ausprobieren.
Von Peter Steinlechner

  1. Next-Gen GUI der PS5 mit höherer Auflösung als Xbox Series X/S
  2. Xbox Series X Zwei Wochen mit Next-Gen auf dem Schreibtisch
  3. Next-Gen PS5 und neue Xbox wollen Spieleklassiker aufhübschen

Pinephone im Test: Das etwas pineliche Linux-Phone für Bastler
Pinephone im Test
Das etwas pineliche Linux-Phone für Bastler

Mit dem Pinephone gibt es endlich wieder ein richtiges Linux-Telefon, samt freier Treiber und ohne Android. Das Projekt scheitert aber leider noch an der Realität.
Ein Test von Sebastian Grüner

  1. Linux Mehr Multi-Touch-Support in Elementary OS 6
  2. Kernel Die Neuerungen im kommenden Linux 5.9
  3. VA-API Firefox bringt Linux-Hardwarebeschleunigung auch für X11

    •  /